Vagina essen im Regencamp

Büah. Mäuseschwänze mit Nonifruchtsoße als „Spaghetti Bolognese“, Buschschwein-Vaginas als „Schaschlik“ und Hirch-Penis als „Hot Dog“! Oder wie wäre es mit einem „Strammen Max“, fermentierten (also verfaulten) Entenein an Lammhirn? Zum Kotzen und wie Ekelhaft. Diese Dscgungelprüfung im Dschungecamp 2012, die Radost streckenweise bestreikte und Kim tapfer durchhielt, werden wir nicht so schnell vergessen. Wenn wir schon vergessen haben, ist dieser tätowierte Steuersünder aus Berlin, der immer den harten machte und wen wir vergessen können, ist Jazzy, die gestern endlich das Camp verlassen musste. „Vagina essen im Regencamp“ weiterlesen

Solche Arme: Fluchen im dunklen Loch und ein Brief an den Vater

Arnold ist schon so große geboren. Solche Arme. Oder was meinte Brigitte Nielsen, die auch noch einen One-Night-Stand mit Sean Penn zugab. Doch auch Radost und die rausgeflogene Jazzy sind solche Arme. Und zwar im Geiste. Ganz im Gegensatz zu Vincent Raven, der Rocco seinen Vaterkonflikt therapierte. Und gar nicht mal unsympathisch. So schlecht ist der Vincent gar nicht, er konnte Rocco jedenfalls glaubwürdig überzeugen, auf seinen Vater einen Schritt zuzugehen. Die dramatischten inneren Kämpfe focht indes Ailton im Dschungel-Loch aus. Er musste eine Nacht lang zusammen mit Micaela eine Kerze bewachen. Sie wirkte dabei – festhalten! wie die Jungfrau Maria! „Solche Arme: Fluchen im dunklen Loch und ein Brief an den Vater“ weiterlesen

Halbnakt durch den Schmodder: Sie ging ab wie ein Zäpfchen

Halbnakt durch den Schnodder. Die zeigefreudige Micaela meisterte ihre 2. Dschungelprüfung mit Bravour. Nur mit Zahnseide bekleidet kroch sie durch die Ekel-Tunnel ohne Angst, dass ihre eine Schade in die Löcher krabbeln könnte. Vincent vermutete denn auch, dass sie die Kakerlaken mit dem Arsch oder der Muschi knacken könne (weiß man das?!), riet ihr dennoch von ihren knappen Outfit dabei ab. Die 28-jährige ist die am Meisten unterschätze Kandidatin im Dschungelkamp 2012. Sie ist sicher nicht so blöd, wie viele sie gerne hätten. Neid und Missgunst wettert über den Twitterticker, grenzdebil wird sie genannt, was mehr über den Absender als über den Nackfrosch aussagt. Sie ist sehr tapfer, klagt nicht, mault nicht, heult nicht, greift weder andere an, noch lässt sie sich provozieren und sie verschont uns mit ihrer Kindheit. Sie langweilt halt mit ihrem ewigen Sex-Thema … aber es gibt Schlimmeres. „Halbnakt durch den Schmodder: Sie ging ab wie ein Zäpfchen“ weiterlesen

Da waren es nur noch neun im Pussycamp 2012

Was für eine Erleichterung ohne Kesici und DLo! Niemand vermisst sie. Der 9. Tag im Dschungelcamp war jedoch der bisherige Höhepunkt der Flennerei. Wir kennen das schon von vorherigen Staffeln, die Nerven liegen blank. Deshalb wollen Ailton und Vincent aufgeben, raus aus dem Pussycamp, sich nicht mehr per Publikumsabstimmung voten lassen. Die Rechnung haben sie aber ohne uns gemacht. Vincent Raven gönnen wir die QUälerei in der heimlichen Hoffnung, dass er so zur Vernunft kommt. Und Ailton brauchen wir im Camp. Den Sympath-Mann haben wir lieb, seine Sprache ist sehr unterhaltsam und er gehört einfach dazu. Wie die Liebe, die zwischen Rocco und Kim aufgeblüht ist. Es erinnert uns zwar an die 5. Staffel, als Jay und Indira im Liebessee plantschten. Wer weiß, wer weiß. „Da waren es nur noch neun im Pussycamp 2012“ weiterlesen

Abgezockt und ausgerockt: Metalmann und Schnulzenheini verlassen das Camp

4-Finger-Faultier

Wurd auch Zeit – zwei sind raus. Daniel DLo wurde von den Zuschauern rausgerufen, 4-Finger-Faultier Martin Kesici rief in großer Not den Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ Warum er das tat und ob er noch die voll Gage bekommt, die die BILD behauptet, darüber wird jetzt in Deutschland spekuliert. Das Boulevard-Blatt titelt gar „Martin Kesici ging, als er sein Honorar sicher hatte!“ Er selbst sagt: „Ick kann nicht eingesperrt sein. Ick kriege die Krise. Ick bin wie ein Tiger im Käfig. Das ist ganz schlimm für mich. Ick schaffe es nicht mehr. Ick muss hier raus. Ick bin viel zu freiheitsliebend, das ist so schlimm für mich.“ „Abgezockt und ausgerockt: Metalmann und Schnulzenheini verlassen das Camp“ weiterlesen

Max Rabe und das Morast-Orchester – Vincent außer Kontrolle

Welcher Teufel ritt den Magier? Wenn Vincent nicht schon durchgeknallt – rübergeknallt, wie er sagt – wäre, könnte man sagen, dass das gestern passiert ist. Bestialischer Gestank aus dem Tümpel der Schatzsuche sei ihm in die Seele gekrochen. Wie das geschehen konnte, bleibt uns ein Rätsel, das vermutlich nur GALILEO aufklären könnte. Fast hätte der Esoteriker seine rote Schwuchtelhose hingeschmissen und das Frauencamp verlassen. Doch er wurde von einen Leidensgenossen zurück in Camp geliebt. „Max Rabe und das Morast-Orchester – Vincent außer Kontrolle“ weiterlesen

Wahrsager, Turteltäubchen und ein 4-Finger-Faultier

Darum geht es schließlich im Dschungelcamp: Um die langfristig erfolgreiche Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Vincent könnte beispielsweise in Lybien den ganzen Bums übernehmen als Frauen-Taliban. Er hat, zusammen mit Camp-Ziege Ramona, den deutlichsten Hackenschuss. Bei DLo kannst du mit Therapie vermutlich noch was ausrichten, Ramona und Bigi muss du einfach nur operieren und fotografieren. Der Rest geht als halbwegs normal durch, auch wenn im Camp im Regenwald nicht wirklich normal ist. „Wahrsager, Turteltäubchen und ein 4-Finger-Faultier“ weiterlesen

Kandierte Kakerlaken am Spieß und lecker Schweinearsch. Buschschweinsperma tecum sum

Hier fliegen gleich die Bömmel von den Titten. Extrem-Softi DLo bricht ab. Und Jazzy hat gepupst. Herrlich. Alle sind total angepisst. Alle sind krank. Alle wollen einen Arzt. Alles ist Scheiße im Dschungelcamp. Die Toilette stinkt, die Betten sind nass, die Leute mes und überhaupt ist es einziges Gejammere. Schrecklich. Aber schön, das wollen wir ja sehen. Am Schlimmsten aber ist, dass der Regen den harten-4-Finger-MEtal-Martin voll depri macht. Dabei hat er sich heute Nacht das erste Mal tatsächlich bewegt … und ins Camp gepisst. Wie ein Faultier, das nur einmal die Woche seinen Baum verlässt um auszuscheiden. Und wie das Ailton. „Kandierte Kakerlaken am Spieß und lecker Schweinearsch. Buschschweinsperma tecum sum“ weiterlesen

Regen und Verzweiflung am Tag 4 im Dschungelcamp

Weder Jazzys Dschungeprüfung, bei der sie in toten Fisch getunkt wurde, noch die Dramen im Dschungelcamp waren am 4. Tag der 6. Staffel sonderlich unterhaltsam. Außer natürlich der heftige Regen im Regenwald, Ramonas Verzweiflung, Vincents Nikotinentzug und der Wille zum Aufgeben bei Martin und Brigitte. So Tage gibt es. Ist wie im richtigen Leben. „Regen und Verzweiflung am Tag 4 im Dschungelcamp“ weiterlesen

Tag 2 im Dschungelcamp

Nun, die Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow sind ganz offensichtlich noch nicht warmgelästert. Sie lieferten teils Rohrkrepierer ab, teils stolpert Sonja unausgeschlafen über ihre verwurschtelten Formulierungen, oft sind die Sprüche fad und zweitklassig. Das sollte sich bald ändern. Hoffen wir. Hauptsache die Neurosen blühen, denn davon ernähren wir Zuschauer uns. Bei Rocco hats schon angefangen. „Tag 2 im Dschungelcamp“ weiterlesen

Der Star ist die Show

Wo liegt die Stärke des Teams. Sie wollen mal wieder irgendjemand irgendwas beweisen. Die Frage der Fragen: Wer von den Promis zieht sich für den Playboy aus? Es ist dieser Käseski. Ach nee, Berlin ist ja Inland. Es ist das Camp mit dem höchsten Ausländeranteil. Ein Halbtürken, Halbitalienern, Halbbrasilianern, skandinavischen Hollywoodstars Und einer Österreicherin. Also, hinein in den australischen Fernsehgarten – öffentlich: ja; rechtlich, nein! Wetzt die Feuersteine, säubert das Klo und ab zur Dschungelprüfung! „Der Star ist die Show“ weiterlesen

Elf Kandidaten stehen fest – Am Freitag startet das RTL-Dschungelcamp 2012

Bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! heißen Kandidaten B-Promis, was sie auch sind. Am Freitag, 13. Januar 2012, ab 21.15 Uhr auf RTL startet ein weiteres abenteuerliches Dschungelcamp. Die Elf Promis der 6. Staffel stehen erstmal fest, ob sie sich, wie ihre Vorgänger im letzten Jahr, im gruppendynamischen Psychokrieg aufreiben, stehe in den Sternen des australischen Dschungels. „Elf Kandidaten stehen fest – Am Freitag startet das RTL-Dschungelcamp 2012“ weiterlesen

Fernsehen und Home Entertainment

Um in dieser Welt zurecht zu kommen, muss man viel Wissen. Beispielsweise dass es giftige Tiere gibt. Gerade in Australien und gerade im Dschungel. Man muss wissen, dass es in einem Dschungelcamp feucht ist, denn eigentlich ist es Camping im Regenwald. Was muss wissen, was man essen kann und wo man auf Klo geht. Damit man keine Ratten ins Camp lockt, die wiederum gefährliche Schlangen nach sich ziehen. Und so ist es auch mit der Technik. Denn ohne Technik kein RTL-Dschungelcamp und ohne Dschungelcamp kein Home-Entertainment. Ganz einfach! „Fernsehen und Home Entertainment“ weiterlesen

Yippi: Eine neue Staffel vom Dschungelcamp startet am 13. Januar 2012

Für uns Dschungelcamp-Fans ist jetzt schon Weihnachten. Und Sylvester. Auf einen Tag. Denn wir freuen uns auf die neue Staffel des beliebten Ekel-Camps ICH BIN EIN STAR – HOLT MICH HIER RAUS. Das ist ja kein Selbstgänger, denn wir mussten schon Jahre ohne unser Dschungelcamp verbringen. Doch diesmal hat RTL sich ein Herz gefasst und strahlt 16 neue Folgen ab dem 13. Januar 2012 zur besten Sendezeit aus! „Yippi: Eine neue Staffel vom Dschungelcamp startet am 13. Januar 2012“ weiterlesen

Abschied vom Dschungelcamp 2011

Nun ist es vorbei das Dschungelcamp 2011. Alle, die Kandidaten und wir Fans, müssen uns erst langsam wieder an den schnöden Alltag herantasten. Unsere Abend scheinen nun nicht mehr zu anregend und bunt zu sein, wie in den letzten 2 Wochen. Da brauchten wir weder auf eine Einladung warten, noch uns selber etwas ausdenken – Kasten an und los gings. Doch jetzt: Game over!

Wir haben gekotzt wegen der bescheuerten Sarah, über die schusselige Eva gelacht, die mein Favorit war. Wir haben den Apo-Opa bewundert, der aus einer anderen Epoche in das Camp strahlte. Wir wollten Indira den Hauptschulabschluss nach Australien faxen und Jay Unschuld bei eBay verschachern. Wir sehnten uns nach dem Waschbrettbauch eines unbekannten Mit-Schwimmers und hofften auf Heilung durch eine knasterprobte Schamanin. Die Hochzeit sollte ein stämmiger Kerl in rosa Dschungel-Samt ausrichten, wenn Mathieu, den wir bald schon vergessen haben, das Playmate des Jahrhunderts nach Hause führt. Oder umgekehrt. Und das soll nun alles vorbei sein?


Bis hoffentlich ganz bald zum nächsten Jahr, wenn es wieder durch den Dschungel trällert: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Peer wird sicher, wie er es sich wünscht, eine neue Chance im Fernsehen bekommen. Er ist jetzt sehr populär und hat seine Chance genutzt. Was man nicht von allen „Stars“ behaupten kann. Viele kannten wir vorher gar nicht. Oder nur vom Hörensehen.

Die „Liebe“ oder besser Laison, wie man seinerzeit zu einer Liebelei, einem Techtelmechtel sagte, wird höchstens ein halbes Jahr dauern. Meine Schätzung. Jay kommt auf Dauer mit einem Pummel nicht klar und will das Psychocamp, an das er durch Indira unfreiwillig erinnert wird, irgendwann bald ganz hinter sich lassen. Reisende soll man nicht aufhalten, weiß auch der Volksmund. Nur eben die Ex-Sängerin, Ex-Dschungelcamperin und Ex-Jayson nicht.

Froonk geht weiter seiner Wedding-Planerei nach („Was heißt Wedding-Planer eigentlich auf Englisch?“). Tut auch keinem Weg, solange er nicht irgendwie ins Fernsehen gerät. Dasselbe gilt für die gute Eva, die sich tapfer geschlagen hat. Ist eignetlich bekannt geworden, ob sie liiert ist? Oder hat sie wie Gitta versucht, übers Dschungelcamp an einen neuen, unverbrauchten Kerl zu kommen? Wer will das schon wissen, ist ja auch egal.

Reiner und sonst keiner ist 2011 nicht nur Dschungel- sondern jetzt auch Werbe-Ikone. Er hat sich erfolgreich in den Zalando-Spot geklagt, den es aber in verschiedenen Varianten gibt.

Damit ist Reiner Langhand – Mediator und Ruhepohl im Dschungelamp – endgültig ein gemachter Mann. Ich gönne ihm den Erfolg und das Geld. Wenn jemand aus alten Apo-Tagen – für die Bildungsschichten der Dschungelcamp-Fans: Apo ist die Abkürzung für „Außerparlamentarische Opposition“ aus der in den 70er Jahren die deutschen Terroristen hervorgingen – etwas dagegen hat, ist das dessen Problem und nicht Reiners. Er ist ein interessanter Mann und es war gut, dass er im Dschungelcamp war. Ich hätte ihn gern als Dschungelkönig gesehen. Aber so weit ist Dschungel-Deutschland noch nicht. Noch nicht.

Was aus Sarah wird, wissen wir nicht. Wenn Sie in der Künstlersozialkasse ist, wird ihr vielleicht eine 6-wöchige Therapie bezahlt. Aber ob das hilft? Vermutlich nicht. Das Schlimme wird sein, dass wir sie früher oder später wieder auf der Mattscheibe sehen – ob wir wollen oder nicht. Wann sie wirklich aufgibt und Tiere auch beruflich liebt, steht in den Sternen.

Mit Katy freuen wir uns über ihre wiedergewonnene Freiheit. Schuldenfrei sei sie jetzt, wie sie in der letzten Dschungelcamp-Sendung versicherte. Der RTL-Gage sei dank sei nun von der Insolvenz befreit und könne wieder normal Geld verdienen. Das ist ein klares Motiv für das Dschungelcamp, das ist ehrlich, normal und … ein Glücksfall. Für Katy. Wir gönnen es ihr.

Fazit: Das Dschungelcamp 2011 war ein Psycho-Horror-Camp. „Ich fand, es war einfach ein Haufen von wahnsinnig egomanen, narzisstischen Persönlichkeiten, die da aufeinander gekracht sind“, sagt Aleks Bechtel zu RTL: „Eigentlich wie im Irrenhaus!“

„Das Faszinierende besonders an dieser Staffel ist ja, dass der Zuschauer wie ein Psychologe – also so wie ich, ich hatte 8 Millionen Kollegen sozusagen – durch den Fernseher wie durch ein Schlüsselloch in die Seele dieser Protagonisten hineinkucken kann …“ Michael Thiel, Psychologe.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Oder doch. Dies:
„Na ja, gut, man trifft sich wieder beim Promidinner, aber ich war froh, dass ich keinen mehr gesehen habe“, gab Ex-Dschungelstar 2009 Günther Kaufmann zum Besten, „deshalb sehe ich keinen Grund und keine Veranlassung, dass man hinterher die große Freundschaft ausruft.“

Ganz genau.

Und was die Zuschauer angeht von wegen Ethik und Moral, Herz und Menschlichkeit: Die sind besser als ihr Ruf. Wie die Abstimmungsergebnisse und die Wahl zum Dschungelkönig 2011 belegen!

Peer ist Dschungelkönig 2011! Er ist ein Star – Jetzt ist es aus!

Der neue Dschungelkönig der RTL-Sendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! ist verdientermaßen Peer Kusmagk. Die anderen Kandidaten, allen voran die Shit-Gang um Jay, Indira und Mathieu, hätten sich das nicht träumen lassen und sehen ganz blöd aus wie sie so doof aus der Wäsche kucken. Thomas war ohne Rückrat ins Finale gekommen, wo er aber gegen Walter, die als Katy im Dschungelcamp war und den einsam fightenden Peer, keine Chance hatte. Wir freuen uns, dass es am Ende gut ausgegangen und nun vorbei ist. Und werden unser geliebtes Dschungelcamp vermissen. Nicht die Kandidaten, sondern die Sendung.

Peer Kusmagk ist Dschungelkönig 2011 - Ich bin ein Star

Wer von den Kanaillen hätte es mehr verdient als Peer, Dschungelkönig zu werden? So, wie es aussieht, haben seine Konkurrenten noch überhaupt keine Ahnung, warum Peer und nicht einer von Ihnen zum Dschungelstar 2011 gewählt wurde. Dabei war Peer in allen Belangen überlegen. Er hatte zwar auf dem Höhepunkt der Camp-Krise („Tofu-Gate“) nicht gut ausgesehen und stark geschwächelt. Aber das haben andere auch. Am Ende stellte sich heraus, dass Peer das größte Durchhaltevermögen besaß, den bestem Humor, die größte Moral und den meisten Charme. Ehrlichkeit und Authentizität, was mancher im Dschungelcamp nur vom Hörensagen kennt und gerade von denen angemahnt wurden, die es am Nötigsten hatten, können in solch einer Fernsehshow nicht die entscheidenden Merkmale sein. Sondern allein Glaubwürdigkeit.

Glauben die Zuschauer den Stars? Sind die Promis für uns, die Abstimmern, glaubwürdig? Sind sie glaubwürdig den anderen gegenüber? Sie sind über den gesamten Zeitraum und auch unter Druck glaubwürdig … und humorvoll, sympathisch und charmant? DAS sind meines Erachtens die Kriterien, die für die abstimmenden Zuschauer von Bedeutung sind. Denn genau hier punktete Peer und genau das waren die Eigenschaften, die man am Schluss vergeblich bei der Gruppe des Grauens (Indira, Jay, Mathieu, Thomas) suchte. Von Sarah ganz zu schweigen. Da hätten wir den gesamten Dschungel duchflöhen müssen, wir hätten nichts von dem, was Peer in sich vereinte, bei den anderen Stars gefunden.

Katy kotzt in den Dschungel
Katy kotzt das vergorene Entenei in den Dschungel!

Während unser Dschungelheld Peer bei seiner letzten Dschungelprüfung über sich und aus dem rattenverseuchten Erdsarg hinaus wuchs, sah das bei Katy ganz anders aus. Peer hat die eine oder andere Angst überwunden. Katy scheint über das Alter hinaus zu sein, in dem es sich noch lohnt, Ängste zu überwinden. Sie tat es fürs Camp, für ein gutes Essen, nicht, um sich oder der Welt etwas zu beweisen.

Die Dschungelschamanin musste nämlich zur letzten Ekelprüfung in diesem Jahr. Oder wie Dirk Bach meinte: „Einer muss da immer einmal durch“. Statt Lammkotzletts musste sich Katy folgendes Menü einverleiben, was sie auch tapfer versuchte:

  1. Ein gegorenes Entenei (eklig und schwarz), das sie wieder erbricht.
  2. Eine Gabel Regenwürmer
  3. Einen australischen Hirschpenis (in Form einer sehr langen grauen Bifi)
  4. Einen großen Becher Kamelblut
  5. Gekochtes Schafshirn serviert im Schafsschädel mit Augen (lehnte sie ab zu essen)

Während sie diese ekelhafte Dschungelprüfung sehr gut meisterte, verlor sie beim fürstlichen Abendessen später im Camp den Überblick über die Verhältnisse. Als erste der letzten drei Kandidaten im Dschungelcamp mäkelte sie am finalen Essen herum. Kein gutes Blatt ließ sie an dem Fraß, der allen sonst vorzüglich mundete. Katy wurde zu Misses „Pommes Eiskalt“. Wörtlich: „Es hat mir jetzt nicht sooo gut geschmeckt, dass ich jetzt sage, dafür hätte ich gemordet“. Eine solche Aussage hätte sie vor ein paar Tagen erneut auf den elektrischen Stuhl katapultiert.

Bevor dem guten Peer verdientermaßen die „Gemüsekrone“, „das Stück Hecke“, die Dschungelkrone feierlich übergestülpt wurde, musste Thomas das Camp verlassen. Und schon schoss ihm DIE Sportler-Floskel schlechthin aus dem Gesicht, denn dass er bis ins Dschungelcamp-Finale kam, sei ein „absoluter Traum“. Absolut. Thomas bereut vermutlich genau wie Jay „absolut gar nichts!“ Dass der Mit-Schwimmer bei Jays Auszug („Time zu Jay goodbye“) weinte, war denn auch „der größte Freundschaftsbeweis“. Und so wissen wir nicht, um es mit Dirk Bach zu sagen, was durchsichtiger war: Jays Masche oder seine Frisur.

Überlassen wir deshalb den Guten, dem neuen Dschungelkönig Peer, das letzte Wort:
„Und wenn Du Angst hast, sei neugierig!“