Das Busen-Grabscher-Stripper-Camp des neuen Bundespräsidenten

Bundespräsident. Wir brauchen einen buckligen Bundespräsidenten, der unserer würdig ist. Walter will den Job machen. Es wäre genau der richtige Job für ihn, weil er „die Aura“ hat, die Ausstrahlung, und er hat voll „die Rhetorik drauf“, die er auch fürs Ausland braucht, um sich im Ausland mit anderen Regierungsonkels zu treffen. Ich hatte das im Urin. Urin war es auch, das Rolfe im Dschungelklo verstrüht hatte, was das Dschungelcamp kurzfristig aus dem Rhythmus brachte. Doch der Bundespräsident wusste, wer es gewesen war. Was war noch? Ach, ja, Titten-Talk, Ranking-Spiel und Stripper-Storys.

„Ich habe mich mal als Bundespräsident beworben“, erklärt Walter überraschend. Na ja, überraschen tut es uns nicht wirklich. Bei Walter muss man einfach mit allem rechnen. Und da er die Selbstüberschätzung, Überheblichkeit und Schamlosigkeit praktisch gepachtet hat, ist diese Story eigentlich nur konsequent. Harry Weinford Kanzler, Walter Bundespräsident, das wärs!

Da gehts lang zum Ranking-Spiel

„Als ich gehört habe, da kann sich jeder bewerben – auch der Peter Sodann. Dann bin ich gegen Peter Sodann angetreten. Und dann wurde es aber Herr Wulff! Bei der SPD war die Stelle frei und da habe ich mich beworben. Und dann haben die geschrieben: Vielen Dank für ihre Bewerbung, alles wunderbar, aber leider haben wir uns schon für einen anderen Kandidaten entschieden. Das ist für mich genau der richtige Job, weil ich die Aura habe, die Ausstrahlung, ich habe die Rhetorik drauf, die ich auch fürs Ausland brauche, um mich im Ausland mit anderen Regierungsonkels zu treffen.“
Maren meint dazu: „Ich glaube das kannst du vergessen mit deiner politischen Karriere.“
„Das weißt du nicht, Maren. Ich probiere es nochmal. Bist ja jetzt schon neidisch, dass ich Bundespräsident werde.“
Sara ist zwar begeistert, entgegnet aber: „Ich sehe für ihn größere Chancen, den Dschungel zu regieren, als Deutschland zu regieren.“
„Klar, dass hier will ich gewinnen. Du wirst schon sehen. Deshalb bin ich hier. 60 Jahre musste ich warten – jetzt bin ich hier. Ich will Dschungelkönig werden! Ich bin mental schon so fixiert auf diesen Sieg, dass mir den gar keiner mehr wegnehmen kann. Das merken die nur noch nicht. Ich werde Dschungelkönig! So wahr ich hier sitze!“

Um das Image macht sich Walter denn auch überhaupt keine Sorgen.

Rainald Grebe – Ich bin der Präsident

Gut, das Walter („Ich keine Ekelgrenze. Wirklich nicht. Weder so, noch so.“) bei der Dschungelprüfung mit Jörn erst einmal zeigen musste, was in ihm steckt. Und es nicht gleich wieder herauslassen. Die Sache nannte ich Herrengedeck und begann mit gebratenen Taranteln. Ein Traum. Diese Dschungelprüfung war wieder einmal extrem ekelig. Jörn bekam den wie Durchfall aussehen Kakerlakenbrei mit Kotzfrucht nicht herunter – der Namen ihrer Natur nicht entspricht, es ist gar keine Frucht – und Walter („Ich ess alles. Ich ess Maden, ich ess Hoden. Es ist eine reine Geschmacksache.“) schluckte den Mist zu langsam, was Sterne kostete und war mehrfach kurz vorm Kotzen. Würg. Ich mag gar nicht mehr daran denken. Es war furchtbar! Frodo und Gollum – die Ungefährten: Jörn und Walter – voher/nachher in der Medienbranche!

Jörn und Walter beim Herrengedeck, ihrer gemeinsamen DschungelprüfungEkelprüfung mit gebratenen Spinnen, Kotzfrucht- und Spermadrinks, Kamelpimmeln und Gänsefüßen

42% deutschen Männer haben schon einmal an einem einzigen Tag mit zwei Frauen geschlafen

Bei Sara hat es ein bisschen gedauert, bis sie es kapiert hat. Wenn das stimmt, dann kann man nur sagen: Aufgewacht, Mädels. Wird aber nichts fruchten. Frauen wollen Romantik. So wie Angelina mit ihrem Trash-Kissen, Camp-Koller, Heimweh: „Wenn du hier so viel Zeit hast nachzudenken, wird dir bewusst, was du alles so falsch machst.“
Und: „Ich krieg den Satz nicht aus dem Kopf.“
Sara: „Du weiß, wie die Sendung heißt!“

Hat etwas gebraucht, bis ich diesen Dialog geschallt habe …
Schnell umschalten zum Rankingspiel, das etwas Gruppendynmik ins Camp tragen sollte.

Die Camp-Insassen sollten nämlich auf einem Brett die richtige Reihenfolge ihrer selbst in Sachen Aktivität, Bekanntheit und Attraktivität nachstellen. Das war natürlich gar nicht so einfach. Und auch verletzten, wie es hieß. Natürlich fühlte sich Walter wieder nicht gesehen. Aktivität egal, Bekanntheit ganz vorne, Attraktivität in der Mitte. Am Schönsten war der Streit, den Maren anführte und der darum ging, wer denn bekannter wäre. Das sei ja wohl Maren, also ich. Nein, ich, also Walter. Gehen wir auf die Straße und fragen, wer Maren kennt. Niemand. Aber ihn, den nächsten Bundespräsidenten, Dschungelkönig und RTL-Programmdirektor, den kennen natürlich alle.

Schmatzsuche mit Ranking-SpielRankingspiel: Die Hohlköpfe in die richtige Reihenfolge zu den Themen Aktivität, Bekanntheit und Attraktivität

Auf alten Pferden lernt man das Reiten

Na, vielen Dank. Fragt mal Peter Maffay. Der wurde reich und berühmt auf alten Pferden. Im Dschungelcamp aber hub ein regelrechter dirty Sex-Talk an. Bayrisch soll angeblich voll erotisch sein. Aber nicht dass ich wüsste. Aurelio steht zwar auch sächischen Sex-Talk beim Ficken, weil seine Ex das so raushaute, aber es ist eigentlich voll abturenden. Aber auch voll dirty. Sächsisch ist voll dirty.

War ja nicht anders zu erwarten, was Sara da sagte: „Ich stehe auf ältere Männer, so ab Mitte vierzig. Bei so einem kleinen Jungen, den muss ich umarmen und den eher an die Brust legen und schaukeln“.
Keine Ahnung, wie alt Rebecca ist: „Ich auch, mein Mann ist 53!“
strong>Patricia mit dem Riesenbrüsten: „Ich steh auch auf ältere Männer. Als ich 18 war, war ich mit einem 60-Jährigen zusammen. Das war, denke ich mal, damals ein krasser Vaterkomplex. Heute verurteile ich das schon. Das war zu krass. Das war mein erster Typ. Das war schon krank. Ich kann aber nicht sagen, wer das war, denn der war sogar recht bekannt. Ist aber jetzt schon tot. Geht noch weiter. Dann schickt mein Vater uns in den Urlaub zu einem anderen Bekannten, der hatte so Hotelketten und ein Riesenhaus in Spanien. Und dann bin ich dann auf den umgeswitcht und der war 63.“
„Waren die nicht so wabbelig und faltig?“, fragt das Schulmädchen Tanja.
Sara: „Tanja! Der Walter sitzt doch da!“

Was Patricia jetzt an ihrem Körper schön findet, sind ihre Brüste. Mit Silikon. Ziehrn einen magisch an, die Dinger, man muss immer hinkucken. Vor allem Tanja. Tanja, der Mamograph von Monte Blanko, fummelt ständig an Patricias Titten herum: „Silikon zieht natürlich geil auf.“
„Wenn mein Busen mal bis zu den Knien hängt,“ berichtet Sara, „dann werde ich mir einhundertprozentig auch Silikon rein machen.“

Tanja steht auf Patricias TittenTanja mag die Titten von der Blanko

Dann outet sich Sara: „Ich war voll die Stripperin. Uschi war mein Künstlername.“
„Uschi mit der Muschi!“
„Ich habe es geliebt. Ich war so fit gewesen …“
„Woaaaaow!“

Irgenwie eklig – Sara als Stripperin. Die ist null sexy. Dann schon eher Aurelio, bei dem kann man es sich vorstellen:
„Bis 2008 habe ich nur gemodelt. Dann habe ich die Frau kennengelernt, die ich heiraten wollte. Sie ist Erotikkünstlerin, Burlesquetänzerin und Showact-Dancerin. Als ich sie begleitet habe, hat mich der Veranstalter gesehen und mich einfach nicht mehr gehen lassen. Und dann war ich vier Jahre lang mit meiner Verlobten der Hauptact dieser Veranstaltung. Das war eine der erfolgreichsten Erotikshows in Europa. Aber nur Oberkörperfrei, so richtig entblößt habe ich mich nicht. Aber alle schönen Dinge, wie immer im Leben, haben irgendwann mal ein Ende.“

Sonja dazu: „Wie kann man denn so ins Mediengeschäft abrutschen?“

Patricia mit ihren Titten unter der Dschungeldusche

Zitat des Tages heute von Sara:
„Hätten wir was studiert, dann würden wir jetzt hinter den Kameras sitzen und Schokoriegel und Cola essen!“

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