Dschungelcamp Tag 8: Das große Genöle

Wie beknackt sah das denn aus? Danni und Elena wurden verdient mit dem Kopf durch die Schlotze gezogen. Und natürlich alle Camper durch die Medienschlotze und am Ende auch durch den Twitter-Kakao.

Das Elena angeblich durch die Brille nichts sah bei dieser Schlotzenprüfung ist eine Mär. Aber Danni wusste praktisch alle Antworten. Wusste also alels, was vollkommen unwichtig und belanglos ist. Den ganzen Klatsch und Tratsch – und ganz manchmal auch was wirklich Wissenswertes.

Nur bei der Frage: „Wie heißt die Bundesvorsitzende der CDU mit Nachnamen?“ findet nur Dannidas Schild KRAMP, kommt aber nicht auf KARRENBAUER. Elena hat – natürlich – gar keine Ahnung. Weil sie ja auch nix sehen kann.

Am Ende holen die beiden Schreckschrauben aber doch 9 Sterne. Federn rieseln auf die jubelnde Elena herab. Die beiden schreien und quietschen stolz vor Freude, dass man am Liebsten umschalten möchte.

Elena in der Schlotze
Tag 8 – Dschungelprüfung. Das große Genöle. Elena Miras steht eingesperrt am Pumpenkopf und wird mit widerwärtigem Inhalt geduscht, während sie nach den richtigen Antwortschildern sucht.

Das Dschungelcamp ist ein „Experiment der Menschlichkeit“

Einmal mehr ist Dannis Verhalten Thema einer Nachtwache. Dieses Mal monologisiert Sonja Kirchberger und Prince Damien hört zu. „Ich bin schon sehr enttäuscht, wenn jemand so anders mit der Wahrheit umgeht“, beginnt die Schauspielerin ihre nächtliche Danni-Büchner-Analyse. „Man macht einfach keine Intrigen. Wenn der Leidensdruck so groß ist und wir nicht mehr helfen können, hat man immer die Chance, den bösen Satz zu sagen. Und was die Frau an Schicksalsschlägen zu verkraften hatte, ist doch mit dem hier in keinster Weise zu vergleichen. Und wäre sie doch ein bisschen empathischer auf uns zugegangen … Aber sie war immer nur negativ, negativ, negativ. Ich konnte es nicht mehr hören. Ich dachte auch immer, dass es hier um Werte geht und nicht nur um Lautstärke – die Lautstärke, die sie hatte, war ja nicht schön. Und hier werden nicht die in die Prüfung gewählt, die sich besonders gut integrieren. Das stimmt nicht! Danni hat zu früh ‚Ja‘ gesagt zu diesem Experiment. Das ist ein Experiment an die Menschlichkeit. Sie hätte sich noch ein Jahr geben müssen. Sie sagt selbst, sie hatte keine Trauerphase. Warum stresst sie sich so? Sie sagt, sie will die Krone nicht. Ich glaube es ihr nicht!“, macht Sonja klar.

Dann versinkt Marco in Selbstzweifel, doch die Rettung sitzt schon da: Sonja! Denn Sven kann ihm nicht helfen, der hat noch nie Selbstzweifel gehabt.

Tag 8: Marco Cerullo und Sonja Kirchberger.
Tag 8 im Camp. Marco Cerullo verfällt in Selbstzweifel. Zum Glück ist Sonja Kirchberger im Camp. Sie nimmt sich dem verunsicherten jungen Mann an.

„Ich weine sehr viel und denke sehr viel nach“, so Marco. „In dir sitzt alter Schmerz, der hoch möchte. Du bist in einer starken Transformation. Du gehst sehr stark in dich hinein. Du hast eine große Traurigkeit hinter den Augen. Daran muss man arbeiten, woher die kommt“, analysiert Sonja. Und weiter: „Du bist sehr sensibel. Fast zu sensibel.“ Die 55-Jährige empfiehlt ihm ein professionelles Coaching: „Therapie brauchst du nicht, aber du brauchst einen Coach.“ Für seine Sensibilität dürfe er sich nicht schämen, so Sonja. „Sensibilität ist etwas Fantastisches. Bevor du dich selbst bestrafst, für deine Sensibilität, weil du in manchen Situationen mehr von dir erwartet hättest. Auf gar keinen Fall. Kastriere nicht dein natürliches Ich. Nimm das Paket an, mit dem du beliefert wurdest.“ Sonjas treffende Analyse und ihre warmen Worte treffen den Bachelorette-Kandidat direkt ins Herz. Am Weiher senkt er den Kopf und weint.

Mitheulen oder ärgern, das ist für uns Zuschauer die Frage. Ich glaube, wir ärgern uns lieber. Zum Beispiel über die doofe Danni!

Bild des Tages: Danni ist schier unerträglich

Danni ist unerträglich
Tag 8 im Camp. Suchen die einen Sündenbock?, fragt sich Danni Büchner im Dschungeltelefon. In jeder Staffel ist Einer, auf den sich eingeschossen wird und der auf die Schnauze bekommt. Hey, ich glaube, ich bin das Tor! versucht sie sich an einer Fußballanspielung.
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