Nur einen Stern aus Teufels Küche fürs Kotz-Risotto

Im Camp herrscht Hunger. Vati hats schon wieder nicht gerissen. Der lahmarschige Walter holte nur einen Stern aus Teufels Küche. Mehr hat zwar ein Sheriff so ein Stern auch nicht, aber unser Venenkasper kam so dermaßen überhaupt nicht aus dem Quark. „Ihr müsst mir mehr Zeit geben.“ Gar nichts müssen Sonja und Daniel. Ihren Spaß wollen sie haben. Der hielt sich bei Walters dummen Sprüchen natürlich in Grenzen. Außer ist es nicht sooo lustig, wenn wegen des Bundespräsidenten ein ganzen Dschungel-Land darben muss.

Heute sind die Gagen das Thema. Dabei haben wir an dieser Stelle die Sache mit dem Dschungel-Honorar gestern schon abgefrühstückt. Angelina ist voll die Ahnungslose und hat offenbar auch ihren Vertrag nicht durchgelesen. Bekommt sie 50 % Abzug, wenn sie vorher rausgeht? Uns doch egal.

„Unter 10 rühr ich mich nicht“, meint Sara. Auch sie leidet an Überheblichkeit. Denn gemeint sind 10.000 Euro und nicht 10.00 Uhr. Alle bekämen das Gleiche, heißt es plötzlich. Niemals, kann ja gar nicht sein. Patricia kennt keine Sau, sie lebt nur vom Namen ihres berühmten Vaters Roberto Blanko. Sie wird ja wohl weniger bekommen, als der Mega-Star und Bundestrainer Walter Freiwild. Auch Maren wird mehr bekommen. Und die andern. „70, 80 und dann ist Schluss“, heißt es. Tausend wohlgemerkt. Als Patricia bewusst wird, dass es wohl so sein muss, fühlt sie sich übervorteilt. Woher nehmen diese C-Promis eigentlich immer ihr Recht auf fürstlichste Bezahlung? Rebecca ist sauer und will nach der Show dem RTL tüchtig einen Einschenken. Ihr gehts da wie Angelina mit dem Dschungel-Risotto

Maren äfft Angelina nachMaren kann das Gejammer von Angelina nicht mehr hören. Wir übrigens auch nicht.

Angelina überlegt, im Bett zu frühstücken. Maren wollte sie füttern. Aber es geht ihr das Gejammer der kleinen Bachelor-Tante auf die Senkel. Der Reis schmeckt Angeline wie Kotze. Wie Risotto. Sie hasst Risotto. Aurelio würde dafür jetzt einen Lurch töten. Am besten, man schickte die dämliche Angelina, die jeden Tag aufgeben will – was sie nun auch endlich getan hat – einfach zur Schatzsuche, dann hat man eine Weile Ruhe von dem Gejaule. Gut, schlimmstenfalls muss man Walters Geschichten ertragen, aber alles hat auch mal ein Ende.

Um Rolfe ist es still geworden.

Rolfe bekommt heute die Krise, die Maßnahmen wirken, die Fassaden bröckeln. Ein Grund, für Angelina die Flucht zu ergreifen. Andere bekommen einen Melancholischen und ihre Vergangenheit schwappt an die Oberfläche. Gut, dass es nacheinander passiert und nicht zeitgleich. Das würde wohl auch für ein Dschungelcamp zu viel.

Wir erfahren die traurige Geschichte vom Ableben seiner Eltern. Rolfe ist mit knapp 59 Jahren nämlich Vollwaise. Doch wir können verstehen, dass es sehr weh tut, wenn man den Impuls hat, seine Eltern anzurufen und das nicht geht, weil die nicht mehr da sind. Das ist traurig und alle sind ergriffen. Das ganze Dschungelcamp weint.

Rolfes Mutter starb an Lungenembolie, erzählt er. Und sein Vater hat sich daraufhin „sterben lassen“. Das klingt seltsam, aber „Er wollte nicht mehr ohne seine Frau leben.“ Auch das verständlich, hat aber nicht immer nur mit „Liebe“ zu tun. Kurz nach dem Tod der Mutter hat der Vater einen Herzinfarkt bekommen. Später hat er einen zweiten bekommen und die Ärzte im Krankenhaus hatten versucht ihn zu retten. Doch es war zu spät, der Mann war nur noch Gemüse und wurde von Maschinen am Leben erhalten. Warum machen die Ärzte so etwas? Darüber wurde leider nicht berichtet, die Frage wurde nicht gestellt. Krankenhäuser sind Maschinen, die …

Rolfe musste dann das Einverständnis geben, dass die Maschinen abgestellt wurden. Er war dabei, als es passiert.
„Es ist schlimm, wenn du halt anrufen willst und es ist keiner da. Meine Schwester hat mit 19 Selbstmord gemacht. Und so habe ich keine Eltern und keine Schwester mehr. Ich bin allein. Dann habe ich meine Eltern einäschern lassen und jetzt sind die in Paris. Dann habe ich so Porzellan-Medaillons mit ihren Fotos gemacht und dann gehe ich immer hin und lege die Hand auf und dann habe ich Kontakt mit denen. Dann sind sie noch da.“

Rolfe erzählt vom Tod seiner ElternDas Camp nimmt anteil am Schicksal von Rolfe

Schmodder-Baden bei der Schatzsuche

Die beiden Camp-Amazonen, die unterfinanzierte Patricia und unterernährte Angelina müssen in den Wald auf Schatzsuche. Sie müssen die Puzzelteile einer Schatzkarte aus einem stinkenden Moddertümpel fischen. Im Bikini natürlich und mit unterduckern. Was Patricia auch macht. Angelina ist scheinbar schlauer und sucht mit den Füßen. Dafür wird sie dann aber von einer Horde Blutegel angegriffen und fast verspeist.

Tja, die Mädels schaffen das, aber stinken wie ne Jauchegrube. Auch die Schatzfrage wird richtig beantwortet und endlich gibts für alle Gin-Tonic. Warum eigentlich immer Alkohol für die Promis im Camp? Den bräuchten eigentlich die Zuschauer zuhause.

Tümpeltaucherin PatriciaTümpeltaucherin PhoenixP

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