Dschungel-Psychos: Das waren die 11 Ibes-Kandidaten 2014

Gott sei Dank, Larissa ist es nicht geworden. Ansonsten hätten wir ihr Kindergesicht jahrelang weiter ertragen müssen. So aber sehen wie sie nie wieder. Das versöhnt uns mit dem Reste der Republik, die das Camp-Über-Ich Melanie, die sorgende Camp-Mutter und Liebeskugelträgerin, die ruhig und tapfer jeden Scheiß ertrug, zur Dschungelkönigin gewählt. Und ihr steht die Krone sehr gut. Ich hätte zar lieber Jochen auf dem Dschungel-Thorn gesehen, aber der zeigt zu wenig, kämpfte nicht genug um die Krone. Wer schlug sich wie, hier lest ihr es. Good morning, in the morning aus Tralien.

Melanie

Wunschbild: Egal. Lieb halt.
Realität: Dschungelkönigin
Analyse: Sie war die Überraschung der 8. Staffel. Wer hätte vor dem Dschungelcamp 2014 einen Pfifferling auf sei gegeben? Niemand. Denn wer Ballontitten durch due Gazetten trägt und über den Bachelor in die Medien gespült wurde, kann nichts taugen. Irrtum. Ihr trockene, oft recht schroffe, aber sehr geerdete Art, machte sie uns sehr sympathisch. Auch wenn sie etwas nervte mit ihren „Feldwebelinnen-Art“, mit ihrer Übermutterei, kam sie gut bei uns an. Melanie war nach eigener Aussage zu buckelig für die Modelkarriere, für die sie sich den Arsch aufgerissen hätte. Es wird ihr einen Karriere-Kick gebe.
Typisch: „Ich vergess mich gleich!“ Ihr Spruch in Richtung Larissa: „Das klingt hart, aber irgendwo ist sie mal hängengeblieben bei irgend ner zu krassen Fete!“
Wertung: Starker Charakter, ungeschminkt viel hübscher, gehört nicht in die Medienmaschinerie. Ganz sympathisch.

Larissa

Wunschbild: Hollywood-Schönheit
Realität: Unreifer Dummvogel
Analyse: Die Geschichten, die die raushaut, haben schon Märchenqualität. „Es gibt kein Morgen, es gibt nur heute.“ Diese tiefschürfende Aussage, die jeder Grundlage entbehrt – denn Hallo, ich befinde mich im Morgen und sie im Gestern, als sie dies sagte – kommt natürlich gut bei den Teenies an. Gerade die jungen Mädels identifizieren sich mit der Chaostante. Die Frage ist nur, ob sie das einstudiert hatte. Jedenfalls ist sie nicht die hellste. Sie schnallt nicht, dass von den Zuschaueranrufen nur einer profitiert: RTL. Wird schnell in Vergessenheit geraten und das ist auch gut so.
Typisch: „Sie Sonne ist meine Oma. Bunkt.“
Wertung: Seriöse Projekte werden sie nie buchen!

Chesney Hawkes – The One And Only

Jochen

Wunschbild: Der verkannte Held
Realität: Verkannter Held, The Brain, The Body, The Cook
Analyse: Er hatte alles, was man sich von einem tollen Typ vorstellen kann. Muskeln, Intelligenz, eine schöne Stimme, Kochtalent, ein Ohr und Trost, aber auch Mut und Durchsetzungskraft. Sein schwächster Moment war, als er den Wendler volllaberte und ihm zu viel positive Verstärkung gab. Wenn dem Jochen das mal nicht die Krone gekostet hatte.
Typisch: „Aufhören. Du musst nicht noch die fünfte Kindergärtnerin sein.“
Wertung: Insgesamt zu harmlos.

Tanja

Wunschbild: Keine Ahnung
Realität: Penetrante Grimmasseure
Analyse: Sie glaubt, wir, also das Publikum, sehe sie nur als Ulknudel, die ständig nur lustig ist. Sie kriegt nicht auf die Reihe, dass sie selbst es ist, die ständig einen auf lustig macht, auch wenn das gar nicht passt und unangemessen ist. Sie zeigt, warum sie nie wieder Fuß fassen konnte nach ihrer Karriere bei RTL-Samstagnacht. Sie ist einfach nicht die Hellste. Das mag als Entschuldigung dafür herhalten, dass sie in anmaßendem Selbstmitleid verging, da der böse RTL und wir Zuschauer sie nicht eher in den Lusxusurlaub entlassen möchten. Mit Absicht. Und zu Recht.
Typisch: „Ich weiß nicht, warum ich immer die Arschkarte hab.“
Wertung: Ständig dieselben Grimassen schneidende Jammerliese mit ganz viel Selbstmitleid und wenig Intelligenz. Abhängig vom Ehemann.

Winfried

Wunschbild: Kriminalist
Realität: Schauspieler
Analyse: Der Erfinder der Australischen Schulterfeige, der Mr. Bean des Dschungelcamps, war einfach auf dem falschen Dampfer
Typisch: „Das liegt an den Bohnen.“
Wertung: Er hätte mehr draus machen können, hätte aber Charme und eine gewisse Flexibilität an den Tag legen müssen. Und als alternder Schauspieler mit viel Lebenserfahrung, eine gesunde Distanz zur Unreife eines sich entwickelnden Zivilisations- und Medienopfers.

Marco

Wunschbild: Macker
Realität: Softie
Analyse: Marco hätte viele Punkte machen können, wenn er mehr Biss gehabt hätte, mehr den Kerl gezeigt hätte. Wenn er bei den Dschungelprüfungen gekämpft und sich hin und wieder überwunden hätte. Und nicht wie ein Weichei und Drückberger andere im Stich gelassen hätte. Er hats nicht gebracht. Auch von ihm wird man nichts mehr hören.
Typisch: „Wenn die Beulenpest weiter rumzieht, können wir das Camp gleich komplett schließen.“
Wertung: Feigling.

Gabby

Wunschbild: Popstar
Realität: Schulabbrecherin
Analyse: Irgendwie ein tragischer Fall. Gerät an die falschen Männer, steht aber auf Matchos, das Jugendamt nimmt ihr die Tochter weg (wegen Gabbys Drogenmissbrauch?), sie aber geht ins Dschungelcamp. Ihre Karriere als Sängerin kann sie ziemlich sicher an den Nagel hängen. Die Popstars-Casting-Band „Queensberry“ war an Bedeutungslosigkeit nicht mehr zu unterbieten.
Typisch: „Sag mal: Hab ich doll Cellulite noch?“
Wertung: Überfordert.

Mola

Wunschbild: Immobilienbesitzer
Realität: Versager. Große Klappe, zu wenig dahinter
Analyse: Hat als einziger Kerl ever, ever, ever eine Team-Dschungelprüfung mit nur einem Stern abgebrochen. Außerdem kniff er beim Fallschirmspringen. Gleichzeit führt er aber das große Wort im Camp und wirkt insgesamt, wie schon zu Viva-Zeiten, sehr unsympathisch und … schwierig. Als er endlich rausfliegt, behauptet er, sich endlich 2 Eigentumswohnungen leisten zu können, eine finanziert, das wäre wichtig. Blödmann.
Typisch: „Hier gehts jetzt wirklich an die Todesgrenze!“
Wertung: Unsympath.

Julian

Wunschbild: Humorist
Realität: Juxvogel
Analyse: Stark angefangen, zu schnell zu stark nachgelassen. Ihm hätten wir mehr zugetraut, da er wirklich einen ganz charmanten, räudigen Humor hat. Aber die Belastungen waren offenbar zu groß für den kleinen Mann. Er kann aber was machen aus seinem Talent. An uns wird es nicht liegen.
Typisch: „Ich komme mir vor im Affenstall.“
Wertung: Unter seinen Möglichkeiten

Corinna

Wunschbild: Promi
Realität: Verbitterte Ex-Promi
Analyse: Sie wollte nur ins Dschungelcamp, um unseren Onkel Jürgen, ihren Ex-Ex-Ex, einen Auszuwischen. Sie bezichtete ihn, ein schlechter Vater zu sein und giftet gegen seine Ramona. Ganz schlechte Art. Sie wirkt verknittert und dummerhaft. Jürgen Drews hat etwas ganz anderes erzählt, nämlich dass Corinna nicht damit umgehen kann, dass er mit Ramona die Liebe seines Lebens gefunden hat. Seinem Sohn stehen alle Türen jederzeit offen. Corinna musste als erste das Camp verlassen.
Typisch: „Es ist so ungerecht dem Kind gegenüber.“
Wertung: Total-Ausfall.

Der Wendler

Wunschbild: Dschungelkönig
Realität: Arme Sau
Analyse: Offenbar rennt er mit Pseudologie, einer Persönlichkeitsstörung, bei der man ständig lügen muss, umher. Wollte nur eins: Medien-Aufmerksamkeit, damit sich seine Scheiße besser verkauft. Was ihn auszeichnet ist folgender Dialog mit Winfried, der für uns alle spricht: „Ich hab dich ein bisschen ins Herz geschlossen.“ Glatzeder: „Ich dich nicht.“
Typisch: „Ich wäre 100prozentig Dschungelkönig geworden. Ein weiterer Königstitel. Meine Fans werden enttäuscht sein, mich nicht mehr jeden Tag sehen zu können.“
Wertung: Unterirdisch.

Spurch des Tages von Brigit, @Snugata auf Twitter:
„Noch einmal pusht RTL Larissa. Ist das die verspätete Rache an Pro7 und Heidi Klum?“ #ibes

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