Tag 8: Arschweh in der Urwaldklinik & Mola ohne Eier

Spinnenfrau Larissa im Dschungelcamp

„Es heißt nicht AUF Westerland, sondern IN Westerland.“ Und damit ist das mit dem Wendler auch erledigt. Inzwischen wird Mola zu einem Fall für Amnesty International. Aber der Reihe nach. „Du wirst noch auf dem Sterbebett sagen: Das war ne schöne Erfahrung“, werden wir und BLArissa von Kommissar Glatzenpeter belehrt. Steht er immer noch unter Drogeneinfluß? Gestern noch hat der Palme geraucht. Nein, er hat Open-Air-Theater im Regen bei Donner & Blitz … überlebt. Und es hat ihn älter gemacht oder so ähnlich. Larissa bräuchte nach ihm „verständlicherweise Zuneigung und Verständnis für sich, aber nur in ganz kleinen Momenten ihres Daseins.“ Der „Good Cop hält sie im Camp, denn sie wollte schon aufgeben. Wer Theater überlebt, schafft das Dschungelcamp erst recht. Das hätte er mal Mola sagen sollen …

Mola wurde nämlich zum 2. Mal hintereinander mit Larissa zur Dschungelprüfung gewählt. Für sie war es Weltrekord, sie musste zum 1000sten Mal hintereinander ran an die Ekelviechern. Diesmal aber versuchte sie sich ernsthaft zu drücken. Ihr fiel plötzlich ein: „Wenn man eine Verletzung hat, kann man keine Prüfung machen.“ Plötzlich konnte sie Hand und Finger nicht mehr richtig bewegen, hatte Schmerzen und schlimmes Arschweh. Aber die Ärzte dieser Urwaldklinik haben sich nicht an der Nase herum führen lassen und Larissa keinen gelben Schein ausgestellt.

So gingen das Model und der Freak zu nächsten Prüfung, die sich nur jemand auf psychedelischen Drogen ausdenken kann. Diese Dschungelprüfung hier „Spinnen-Schock und war im Grund nur dazu da, Larissa in ein Spinnenkostüm über ein Metallkonstrukt schweben zu lassen, um Mola, an dessen Riesenpenis in Form eines Krans sie hing, kleine Stromschläge zu verpassen. Voll angefahren. „Komm“, sagt Mola, „so zeigen wie den Leuten, dass sie Arschlöcher sind!“ Ja, vielen Dank, Mola.

Mola aber versagte. Es wurde kein Stern geholt, das Camp bekam nichts zu essen. Der Mann, der eine Holzkopfliste führt, zeigte keine Eier. Aber Larissa. Die kam mal endlich aus dem Arsch und las ihm die Leviten: „Und ich werde dir jetzt was sagen, Mola, ja! Ich mache das seit acht Tagen mit, noch schlimmer als du. Weißt du was, ich habe Schmerzen, jeden einzelnen Tag. Ich habe Schmerzen hier drin zu sein. Mein ganzer Körper ist blau, mir tut alles weh. Aber auf eine Idee bin ich noch nie gekommen: Aufzugeben, bevor es vorbei ist!“

Mola will erst und dann doch nicht das Dschungelcamp verlassen

Weichheit. Ich fand Mola schon zu Viva-Zeiten nicht gerade sympathisch. Aber dass er sich erst aufspielt und Larissa ständig sagen will, wie sie was zu machen hat, aber selbst dann abkackt – das disqualifiziert ihn. Er findet natürlich viele Gründe für sein Versagen und warum er das Dschungelcamp verlassen will. Den Schwachsinn von Winfried kann er sich nicht mehr anhören und so weiter.

Aber als es dann zum Voting geht und darum, dass der Star mit den wenigstens Stimmen das Dschungelcamp verlassen muss, da will er plötzlich wieder drin bleiben. Wer ruft nur für den Heini an? Keine Ahnung.

Am Ende musst Corinna gehen, obwohl ich mit Tanja gerechnet hatte. Alles durcheinander. Erst mal beruhigen.

Lily Allen – Hard Out Here … for a bitch(Official Video).

Playboy, Boyfriend, Xavier, Marco, Sido, Micropenis und die Gabby

Nachts tun sich die beiden Camp-Kücken zusammen und erzählen sie heimlich von ihren Liebesleben. So sie denn eins haben. BLArissa will wissen wie es sich verhält mit Fleisch- und Blutpenis und den Micropenissen, die natürlich an einer Frau Kratzen, wie Melanie wusste. Diesmal aber ist Gabby („Meine Gefühle sind safe hier drin“) dran und schüttet ihr Herz aus. Soll sie sich in Marco verlieben und/oder mit ihm Rumknutschen, dabei hat sie schon einen Freund, Xavier, seit Sylvester. Und was war damals mit Sido (Schlagzeile: „Sido rappt Gabbys Herz“) und so.

Ich meine, diese Teeniegeschichten mit der verflixten Liebe, mit dem Verknallt- und Verletztsein, das habe ich alles schon 1000 Mal in 10.000 Varianten gehört. Es ist immer dasselbe und jedes Mal DAS DRAMA. „Das hat mich gut gefickt damals. Seit dem rauch ich wieder!“

Sido hätte ihr nach der Affäre („Das mit Sido, das war ja keine Beziehung ….“), die viel Medienbeachtung fand, eine „EyM“ auf Facebook geschickt und Sorry gesagt oder so. Eine was? Eine persönliche Nachricht auf Facebook, die mit „Ey“ beginnt. Ach, so.

Philipp Poisel Ich & Du

Hören wir uns lieber ihre anderen Geschichten an. Die von ihrem Manager: „Ich bin da echt stolz drauf – obwohl mein Management mich so bekackt hat. Die haben mir versprochen, ich dürfte die Bilder selber auswählen. Aber dann habe ich mit dem Playboy telefoniert und die sagten dann, nein das ist nicht im Vertrag vereinbart. Ich hab den gefeuert dann, danach. Ich hab dem echt vertraut – ich hätte schlauer sein müssen. Ich habe aber mein Geld gekriegt. Er klopft jetzt bei mir an und will die Provision haben. Aber er hat ja nicht in meinem Sinne gehandelt – ich werde das jetzt erst mal schön mit meinem Anwalt bequatschten. Ich bin froh, dass ich den los bin. Ich lerne aus meinen Fehlern – auch nach meiner ersten Management-Klatsche. Wo die uns im Auto eingesperrt haben und uns gesagt haben, ihr seid zu dick, ihr dürft nicht zu McDonalds. Die haben uns die ganze Zeit gesagt, wir sind zu fett. Vor allem dann war ich die Dünnste und meine Bandkolleginnen waren dick und dann hieß es, Gabby du musst zunehmen. Ich war damals sieben oder acht Kilo dünner, als ich jetzt bin. Ich hab 45 Kilo gewogen. Damals habe ich den Zuspruch gekriegt, deshalb habe ich mich dann auch wohl gefühlt. Mein Freund hat sich ein bisschen distanziert, der fand das nicht mehr schön, weil ich zu dünn war. Weil er sich immer an meinen Hüftknochen gestoßen hat.“

Was ich sonst noch lustig fand am Tag 8. der 8. Staffel Dschungelcamp 2014:

Die tollen Sprüche von Sonja und Daniel. Und zwar bei dem Zuschauer-Voting in Richtung Jochen, der in den letzten Tagen oft gekocht hat für die Promis: „Wofür braucht man einen Koch, wenn man nichts zu essen hat?“

„Sonja, übrigens: Wir müssen mit diesen wissenschaftlichen Untersuchungen Bisschen sparsamer sein, glaub ich. Wenn wir nicht aufpassen, dann ist hier nächstes Jahr Ranga Yogeshwar!“
Gott bewahre!

„Corinna ist raus, herzlichen Glückwunsch!“

Spruch des Tages aber von BLArissa

: „Im Endeffekt können wir nicht sterben, das haben wir vertraglich unterschrieben.“

Einen habe ich noch:
Love Somebody Like You von Keith Urban

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