Fäkalia-Day: Lokus Pokus – Klo vadis, Filip?

Eric ist eine nur schwach glimmende Kerze auf der Dschungeltorte, wie wir feststellen konnten. Keine Ahnung, wer für den anruft. Wahrscheinlich, weil er cool aussieht. Der eigentliche Held, ein echter Dschungelheld ist dagegen Filip, der seinen Fäkalia-Day mit Bravour bestand.

WC-Ente Filip befreit Ekel-Kanalisation von Sternenplage

Was befindet sich wohl in Abflusstiefen eines Dschungel-Plumpsklos? Dieser Frage geht Filip im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund. Acht Sterne sind im unterirdischen Abwassersystems versteckt. In der Dunkelheit lauern kleine und große Tiere, verschiedenste Flüssigkeiten und weitere Überraschungen.

Filip taucht in seiner Dschungelprüfung ns Lokus ab
Tag 11 – Dschungelprüfung „Locus Pocus“: Was befindet sich wohl im in den Tiefen eines Abfluss eines südafrikanischen Dschungel-Plumpsklos? Dieser Frage geht Filip Pavlovic im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund.

„Du machst uns hier gleich die WC-Ente und steigst durch das Plumpsklo in die Kanalisation“, erklärt Daniel Hartwich Filip die Dschungelprüfung „Locus Pocus“. „Ich habe Respekt, weil ich keine Ahnung habe, was mich erwartet“, so Filip aufgeregt. Trotzdem lässt sich der Hamburger nicht beirren und steigt motiviert durch die Kloschüssel hinab. Zwölf Minuten hat er Zeit, so viele Sterne wie möglich zu sammeln.

Kaum in der Tiefe angekommen, findet der Bachelorette-Star den ersten Stern in einem Schlangennest. Eine Ladung Kakerlaken und Melasse ergießt sich über ihn. „Lasst mich in Ruhe – ihr Monsterkakerlaken“, ruft er und schraubt den ersten Stern ab. Fluchend und schreiend krabbelt er auf allen Vieren weiter. In einem Rattennest liegt der nächste Stern. „Ich küsse eure Mäuseaugen“, so Filip beim Lösen des Sterns. Es folgen ein Stern in einem Igel-Nest und ein weiterer festgeknoteter an einem Gullideckel. Filip gibt alles, kriecht flink weiter in einen engen Gang und knotet den fünften Stern ab. Dann öffnet sich der Boden, auf dem er liegt und Filip fällt in ein Becken mit zwei Krokodilen. Erschrocken schreit er auf. „Ich schmecke überhaupt nicht, ich verspreche es euch“, ruft den er Krokodilen zu. „Das glaubt mir keiner, dass ich hier mit Krokodilen bade!“. Daniel Hartwich hat da eine gute Nachricht für ihn: „Als Beweis filmen wir das für dich mit!“ Der sechste Stern ist in der Tasche.

Weiter geht es in ein Ekel-Kanalrohr, das durch einen riesigen, ekeligen Fettklops verstopft ist. Kaum ist der beiseite, rutscht er in einen weiteren Kanalgang hinab voller stinkender Abfälle. „Ey, ist das hier ein Horrorfilm, oder was?“, brüllt Filip. Dort findet er den siebten Stern, ein Stück weiter dann schnell den achten. Kaum hat er „Ich habe den achten Stern“ gerufen, spült ein Schwall Wasser ihn die Kanalisation hinab. Dann macht er sich auf den Weg zum Ausgang und krabbelt aus einem Gulli ans Tageslicht. „Mir geht es beschissen“, witzelt Filip völlig außer Atem. „Mein Herz ist wie eine Bohrmaschine. Die Krokodile haben mich auseinandergenommen! Aber ich habe es geschafft!“ Genau. Kanalreiniger Filip hat alle Sterne gesammelt und damit die Kanalisation von dieser Plage befreit! Acht von acht Sternen.

Eric träumt von seiner schönen Frau
Tag 11 im Camp. Das Verhalten von Eric Stehfest lässt alle rätseln.

Eric kriecht zu Kreuze

Die Gruppe verwundert. Sonja hat es erkannt: Eine Opfergemeinschaft fragt den Täter, was sie für ihn tun könnte. Es ist bezeichnend und krank. Es ist nicht nur der Dschungel. Es ist unsere Gesellschaft!

Für mich ist Eric erledigt, oder wie Filip es sagt: Das Vertrauen ist zerstört. Es war schon klar, als er mit seiner Wiedergeburt kam, dass er nicht alle Latten am Zaun hat. Die Geschichte aus seiner Kindheit und jetzt, dass er 10 Jahre crack-süchtig war belegt, dass er mit seiner gestrigen Show – Erics Komplettverweigerung durch moralische Überlegenheit – nicht nur voll daneben lag, sondern auch einen ziemlich nachhaltigen Dachschaden untermalte. Aber immerhin hat er die Kurve gekriegt und sich entschuldigt.

Eric und Harald verzeihen sich
Harlad weiß genau, wie der Dschungelkönig wird

Er bezichtete andere „Fake“ zu sein, hört aber erst selber mit seiner Show, seinem Fake, seiner schwächlichen Selbstinzenierung auf, als er sich offenbarte, seine wahren Gefühle und damit seine echte, NON FAKE Motivation outete.

Ob es der Anblick der leeren Reis-und-Bohnen-Näpfe ist oder waren es die Gespräche mit den anderen Stars – ausgerechnet beim kargen Abendessen kriecht Eric vor allen zu Kreuze: „Ich wollte euch ganz kurz nur sagen, dass es mir leid tut, dass ich die Prüfung heute nicht gemacht habe. Das kommt von Herzen. Es ist dann doch ein Thema hochgekommen bei mir, von dem ich dachte, dass ich es schon verarbeitet hatte. Das hat viel mit Vertrauen zu tun. Das wurde bei mir sehr, sehr oft schon erschüttert. Seit wir hier sind, habe ich das Gefühl, steht dieses wer spielt, wer spielt nicht, im Raum. Das sind Ängste, die herumschwirren – aber ich möchte keine Angst vor euch haben und ich möchte hier nicht verletzt werden. Ich bin ich und das ist ein Teil von mir, der heute rausgekommen ist.“

Linda: „Das ist voll schön!“ Viele nicken. Harald: „Das ist sehr gut!“ Dann wendet sich Eric an Filip: „Ich habe dich ehrlich nicht von Anfang an auf dem Kieker gehabt. Ich würde auch für dich, wenn ich die Chance noch mal bekomme, Essen besorgen. Vielleicht schaffen wir es doch noch etwas näher zu rücken.“ Erleichterung macht sich breit. Eric ergänzt: „Es gibt ja viele Vorurteile auch über den Dschungel: alles gefaked und so. Jetzt weiß ich wirklich, dass das alles echt und wahrhaftig ist. Ihr seid echte Menschen. Das finde ich ziemlich stark.“

Eric mimt den ernsten Moralboy
Tag 11 im Camp. Eric Stehfest erklärt sich gegenüber Linda.

Alle freuen sich, nur Filip schweigt. „Das Vertrauen ist weg und er kann mit einer Entschuldigung nicht erwarten, dass das alles gegessen ist“, so der 27-Jährige im Dschungeltelefon. „Ich glaube, ich rede da auch für die ganze Gruppe, dass man ihn mit Vorsicht genießen muss.“ Dennoch reicht Filip unter dem Applaus von Peter Eric die Hand: „Wir werden keine besten Freunde, aber ich finde gut, dass du das gemacht hast!“

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