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Dschungelcamp die 8.: Was für ein Auftritt!

Nun gehts wieder los! Rund 14 Tage täglich Dschungelcamp auf RTL. Diesmal haben sie aber eine brillante Mischung aus Chaoten ins Camp gelassen. Die 8. Staffel Ich bin ein Star – holt mich hier raus hat KonfliktpotMr. Ruck-Zuck,ential für zwei. Das Sendekonzept ist etwas umgestellt, es wird weniger Package im Hotel gezeigt, sondern geht zügig zur Sache. Und das ist gut so. Sehr gute Idee mit dem Fallschirmsprung, bei dem der erste die Maske fallen lassen musste. Auch Der Wendler beginnt zu blättern und von der Terrorziege Larissa haben wir nichts anderes erwartet. Aber, dass sie mit Sarah Knappik um den ersten Platz der total unreif und Bescheuerten ringt, war eine echte Überraschung. Gleich am ersten Tag! Weiterlesen

Tag 13 säuft ab im Dschungelcamp 2012 – Brauche reklamier?

Das Dschungelcamp, so heißt es, sei durch die Wassermassen, die seit Tag aus den Himmeln fallen, von der Außenwelt abgeschnitten. Nicht einmal die rausgewählte Radost Bokel könnte ins sichere, trockene Hotel gebracht werden. Ja, es war nicht einmal eine Dschungelprüfung außerhalb des Lagers möglich, die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach konnten das Camp nicht betreten. Es gibt nicht einmal Pressefotos. Ein regelrechter „Ausnahmezustand“ im australischen Dschungel. Und jetzt ist auch noch Ailton raus … Weiterlesen

Dschungelcamp Tag 14 – Mathieu und Indira lästern sich raus

Alle Lästermäuler haben das Dschungelcamp jetzt verlassen. Zuletzt Indira und Mathieu, die sich in dieser Woche von ihrer hässlichen, abscheulichen Seite präsentierten. Sie zerrissen sich ihre Mäuler über den armen Peer, der zwar Schwäche gezeigt hatte, aber niemanden und schon gar nicht den beiden, etwas Bösen getan oder gewollt hatte. Die Zuschauer riefen für die beiden nicht mehr an und bewiesen dadurch Moral, Herz und Menschlichkeit. Von allen Arschlochisten ist nun nur noch Jay („Ich wollte nie Dschungelkönig werden!“) im Camp. Doch der wird vermutlich heute raus gewählt, Trotz seines V-Körpers machte auch Jay zuletzt eine schlechte Figur. Er lästerte zwar nicht ganz so fies, findet aber nicht zu seiner moderaten, aufrechten Form zurück.

Lästern was das Camp hält - Mathieu und Indira am Dschungelfeuer
Wir erinnern uns: Mathieu ging ins Dschungelcamp, um uns zu zeigen, dass er nicht dieses arrogante, intelligente Arschloch ist, für das er oft gehalten wird. Wir wunderten uns Mit Dirk Bach noch: Intelligent? Wer hat das behauptet? Leider konnte Mathieu („Mathieu + Peer = Jesus + Petrus: ‚Du hast mich dreimal verleugnet…‘„)den Vorwurf nicht entkräften. Im Gegenteil. Weil er von dem Anti-Peer-Trip überhaupt nicht mehr runterkam, nicht im Ansatz versuchte, Distanz zu der Krise herzustellen; weil er auf dem Höhepunkt des Mobbing großmäulig darauf bestand, das Sarah gefährlich und wie ein Virus sei; weil kein Verständnis und kein Verzeihen für Peer aufbrachte und diesen zuletzt nur noch schlecht machte … denken nun viele, dass er genau das ist, was er im Dschungelcamp widerlegen wollte. Selber Schuld. Sehr schwaches Bild. Erst top, dann hopp!

Wie über Twitter #dschungelcamp zu erfahren, will sich Mathieu am „Sonntag bei der Abschlußparty im Baumhaus von ganzem Herzen bei Peer entschuldigen“. Und weiter auf seiner Hompage: „Nach dem Gau mit Sarah versus Jay hatte ich Scheuklappen auf. Nicht Peer zeigte in diesem Fall schlechte Menschenkenntnis, sondern ich. Er hat einen kühlen Kopf behalten und ist bei sich geblieben. Danke für den Spiegel, den du mir vorgehalten hast. Alle Achtung! Ich ziehe meinen Hut vor dir Peer, mein Lieber. Ich hoffe, du wirst mir verzeihen und wir werden beide in deinem Restaurant unsere Versöhnung feiern!“

Hat Mathieu also tatsächlich ein Einsehen und meint er es ernst? Hat er sich selbst in den zurückliegenden Sendungen auf Video gesehen und ist erschrocken über sein Verhalten? Oder haben seine Image-Berater, die ihn auch in den Social Networks „vertreten“, geraten, durch eine Entschuldigung bei Peer, zu retten, was zu retten ist? Ich glaube ihm nicht mehr. Jedenfalls nicht so einfach.

„Erst top, dann hopp“ gilt auch für Indira („Wenn ich Geld hätte, würde ich sogar dafür bezahlen!“) , die nicht umhin kam, ihre Abgründe zu zeigen. Ich meine, die Frage ist schon, ob Lästern und Stutenbeißen bei Frauen nicht doch genetisch sind, also in ihrer Natur schon angelegt sind. Extremsituation fördern dann aus Gruben und Kellern den Dreck und die Leichen zutage. So auch bei Indira („Ich will nachher nicht als Schlampe dastehen.“). Sie wirkte in der ersten Woche so leicht, sehr charmant und liebenswürdig. Man gönnte ihr das Techtelmechtel mit Jay. Alles war gut. Selbst in der akuten Phase im Konflikt mit Sarah K. („Gib mir dir Ghetto-Faust, du Assi!“) benahm sie sich nicht daneben. Jedenfalls in dem, was bei den Zuschauer ankam. Aber als Sarah weg war und der Rauch langsam verflog, bemerkte man erst den Schaden, den die Intrige angerichtet hatte. Und Indira hörte nicht mehr auf im „Geheimen“ oder ganz offen gegen Peer zu lästern. Sehr abfällig, sehr verachtend. Das wollen wir nicht sehen und auch nicht hören. Deshalb durfte sie gehen. Sehr gut.

Peer beim Briefevorlesen
Peer musste zuletzt mehr weg stecken, als ihm lieb sein konnte. Dünnhäutig und aufgeweicht durch die Isolierung im Camp – die andern meiden ihn wie die Teufel das Weihwasser – kullern die Tränchen beim Verlesen der Heimatpost. Seine Schwester. Schöne Grüße.

Es ist natürlich immer wieder ein Phänomen, wie die Briefe der Angehörigen bei den Dschungelcampern einschlagen wie Tränengas. Ich glaube nicht, dass Reiner geweint hätte. Immerhin sind die Stars ja nicht 4 Wochen nach einem Flugzeugabsturz in der Wüste verschollen gewesen oder in den Anden. Richtig Wildnis war es nicht, denn sie standen ja unter Aufsicht des bösen RTL. Dass sie nun aber heulen, sentimental werden, als sie sich gegenseitig die Loyalitätsadressen ihrer Lieben verlesen, die teilweise den Charakter der Insassen recht schönfärberisch überzeichnen, spricht wir die Erschöpfung der Kandidaten. Sie sind auf, durch, ziemlich fertig. Für uns Zuschauer ist so viel Geflenne und Geheule, ist dieses Sentiment nur schwer zu ertragen. Aber was willst du machen. Der RTL will das ja so. Genau so.

Dschungelprüfung: Thomas mit Arschbombe im Dschungelsee
Thomas bei der Dschungelprüfung für alle mit Arschbombe in den Dschungelsee. Insgesamt nur ein Stern. Das Hungern geht weiter. Thomas gelingt es im Dschungelcamp geschickt, sich irgendwo da, wo es nicht wehtut zu positionieren. Er glänzt nur, wenn er aus dem Wasser steigt. Seine Einwürfe sind einfach, so dass jeder sie versteht. Er schlägt sich immer auf die Seite der Richtigen und macht kaum etwas falsch. Gar nichts macht er falsch, aber vielleicht ist das ja der Fehler? Der Fehler, der ihn nicht zum Dschungelkönig macht.

Denn nichts ist so stark wie das Mitgefühl. Mit Peer.

Katy ist aus ähnlichem Holz wie Thomas, obwohl sie mehr Ecken und Kanten besitzt. Hat ja auch mehr ge- und erlebt. Auch Katy („Liebe Grüße von deinem Steuerberater. Du solltest besser gewinnen!“) hält sich weitestgehend zurück. Bemuttert nur wenn es unbedingt sein muss den Aussätzigen Peer, erklärt ihm auf Nachfragen aber nicht, was er denn falsch gemacht hätte und warum ihn die andern so meiden. Besser raushalten. Also sieht es so aus, dass Katy drin bleibt. Wenn Jay sie im letzten Moment nicht noch einholt und zwei Anrufer mehr auf seinem Konto verbuchen kann.

Ich rufe jedenfalls für Peer an. Andere Möglichkeiten sehe ich nicht. Denn eins ist klar: Wenn morgen noch Jay geht, hat das Gute gewonnen!

Kommune 2.0 – Feuchtgebiete Reloaded: Dschungelcamp 1. Tag

Das „traditionelle Walk-In“ war diesmal nicht allzu spannend, eher kurz und schmerzlos. Keine Verletzten, keine Schmuggelware, keine Verzweiflung. Originell vielleicht die bei RTL eingeblendete Werbung einer Billigflieger-Airline zu den Bildern wie die „Stars“ in den Dschungel gehubschraubt wurden.

Vorher im Hotel wars schon besser. Hier hören wir die alten Plattitüden („Herausforderung“, „… erlebt man nur einmal im Leben“, „… beweisen …, „absolute Extrem Situation“) neben fast schon philosophischen Aussagen: „Das Dschungelcamp ist für mich der Ur-Szene der Kommune.“ (Reiner).

Mathieu will zeigen, dass er nicht das „arrogante, intelligente Arschloch“ ist, für welches er oft gehalten wird. Wobei Dirk Bach sich fragt, wer wohl auf die Idee kam, ihn „intelligent“ zu nennen.

Was ich wiederum sehr gut verstehen kann ist, dass Thomas „Feuchte Tüchter“ zum Arschabwischen mit ins Camp nehmen möchte. Feuchttücher sind eine der wichtigsten Erfindungen der letzten 60 Jahre. Allerdings ist es im Dschungel ka schon feucht, da hätten einfach nur Tücher gereicht.

Katy betonte, sie ginge nicht als Walter ins Camp, sondern als Karrenbauer. Als diese will sie ihre Beine nicht zeigen und flieht beim Anziehen der Dschungelkleidung vor den Kameras. Apropos Kleidung: Reiner meinte, dass diese Art Klamotten ihn an Arbeitssklaven erinnerten und er dieses Gefühl nicht mehr haben wolle. Auch den Hut fand er scheiße, da das einzige Problem, dass er als Zeitsoldat damals beim Bund hatte, der Helm gewesen sei. Im Übrigen beschwerte er sich über seine ledernen Stiefel – Leder ist ja vom Tier – und er fordere „vegane Schuhe“.

Die sehr lebendige und äußerst sympathische Eva mit dem Stofftierpudel, mäkelte ebenfalls an ihren Beinen herum. In diesen Shorts sehe sie aus wie ein Preisboxer.

Gitta zeigt einen Trick in sich zu gehen – wurde von Dirk gewarnt, dass Jay vor ihr da sein könnte – und drückte einen Punkt zwischen Daumen und Zeigefinger aus dem sie die Power holt. Porno-Jay sei Single und für alles offen, die wahre Herausforderung sei für ihn, 14 Tage ohne Sex auszukommen. Hilft dann aber einer Oma durch den Dschungel.

Beim „Abschied von den Harems“ im Hotel flossen dann traditionell die ersten Tränen. Gitta rang mit ihnen, Indra und Peer aber ließen ihnen freien Lauf …

Als sie es dann endlich mit den Rangern zu tun bekamen, wurde es Mathieu zu viel: „Wer ihm denn erlaubt hätte, ihm Befehle zu erteilen“ wehrte er sich auf English gegen das allerdings dämliche Rumgeschreie. Vermutlich hat ihm daraufhin das Filmteam gesteckt, dass es sich um eine Show, ein Spiel handeln würde. Wobei sich Thomas, als er die Hubschrauber sag, wiederum beschwerte, dass er ein Spiel mitspielte, dessen Regeln man nicht kennt.

Im Dschungel gelandet, fand Mathieu endlich die langersehnte Erlösung: „Endlich weg von Kinderarmut, Kriegen … und Bänkern!“ Er lebt übrigens hier in Altona, da gibt es weder Kinderarmut noch Krieg.

Mathieu Carriere
Mathieu Carriere zeigt sich solidarisch mit dem Altonaer Museum in Hamburg

Endlich im Dschungelcamp angekommen, geht es daran, die Schlafplätze und das ganze Camp aufzubauen. Das ist exakt der Zeitpunkt, an dem Reiner verschwindet. Das ist Apo, das ist Revolution: Einfach zu machen, wonach einem ist. Während seine Kommune um Ordnung und Gerechtigkeit ringt, spaziert Reiner in aller Seelenruhige durch den Dschungel. Deshalb wählt ihn auch der Zuschauer zur nächsten Dschungelprüfung.

Die erste Dschungelprüfung heißt: Dschungel-Zahnarzt und ist gewohnt ekelig. Zeichnet dies unser Dschungelcamp nicht aus? Die Mischung aus Humor und Ekel, aus Schadenfreude und grausige Faszination, wie man sich derart herablassen kann?

Dirk meinte, mit dem Dschungel verhält es sich tatsächlich wie mit dem Zahnarzt: Zuerst glaubt man, nicht hin zu müssen; dann bekäme man Angst; bis irgendwann die Löcher so groß wären, dass man sie selber nicht stopfen kann. Dann landet man beim Zahnarzt oder eben im Dschungelcamp … bei einer Dschungelprüfung.

Wer meinte jetzt noch, Indra – die mit dem Silikon – sei wie das Hotel Versace und hätte die besten Zeiten schon hinter sich? Mag sein. Sie ist nicht der erste „Popstar“ der verzweifelt öffentliche Aufmerksamkeit sucht, um nicht im medialen Nichts sang- und klanglos zu verschwinden.

Als endlich das Essens ins Camp gekrant wurde, fand man ein gerupften Hühnchen am Haken. Das Essen müssen sich die Camper ja selber kochen. Dies aber ekelte die vegetarische Fraktion in Gestalt von Sarah und natürlich die Veganer, die es sich zwischenzeitlich in der Hängematte gemütlich gemacht hatten. Sarah konnte es nicht akzeptieren, dass ihr Gemüse im Geflügelsud gekocht werden sollte und bestand auf einen eigenen Kessel. Da sie dies äußerst zickig durchsetzte – was sie nicht hätte tun brauchen – wurde sie von uns zur nächsten Dschungelprüfung gewählt.

Diese Dschungelprüfung heißt: „Friedhof der Kuscheltiere“!
Heute wieder um 22.15 auf RTL!

Der erste Häuptling des Dschungelcamps, der erst Teamchef wollte nun unbedingt der süße Froonck werden. Da ist es schön warm geworden!

Die Insassen des Dschungelcamp 2011

Die diesjährigen B- und C-Promis im australischen Dschungel 2011. Ein vielversprechendes Dschungelcamp 2011!