Die Rechnung geht auf, das Dschungelcamp-Konzept greift. Wie jedes Jahr. Ein extrem junger Terrorvogel – unreif, egomanisch, psycho – mischt das Camp auf und schon ist Feuer an der Lunte. Die Harmonie dahin, das Team spaltet sich, Hunger wird geschoben, weil eben jener Terrorvogel die Dschungelprüfungen verweigert. The same procedure as last year.
Was genau da wen geritten hat – da komme ich nicht mehr mit. Eva hatte was mit dem Ex von Samira, als die gerade schwanger was und Ariel regt sich auf, weil Eva aus Sicht eines Terrorvogels nicht genug zu Kreuze kriecht. So verstehe ich es. Wie versteht ihr es?
„Ich bin hier wegen mir und nicht, weil ich mit einem verheirateten Mann gebumst habe. Du sitzt hier noch mit Stolz und Ehre. Ich würde mich schämen, SCHÄÄÄÄ-MEN.“ Das ist Samiras Stichwort. Sie gibt Ariel recht und sagt zu Eva: „Ich bin hier wegen dir und du wegen mir, Eva. Du bist nicht da, weil du Eva bist! Gesteh‘ dir das ein.“ Der Streit will kein Ende nehmen. „Das ist Sendezeitalarm“, kommentiert Simone amüsiert aus ihrer Feldbett-Loge, während immer mehr Stars zuschauen. Mirja bringt es auf den Punkt: „Das ist ein gutes Programm hier, aber die Fernbedienung funktioniert nicht!“
Alle gegen Terrorzicke Ariel
Kaum haben Samira und Ariel das Camp verlassen, dreht sich bei den Zurückgebliebenen alles nur noch um eine Person: Ariel. Hubert eröffnet die Lästerrunde mit den Worten: „Dafür wird sie doch eingekauft, die Ariel, weil sie immer Stunk sucht.“ Umut pflichtet ihm bei: „Sie sucht Drama, sie liebt das Drama.“ Auch Patrick hat eine klare Meinung: „Der Beruf von ihr ist Krawall und Remmidemmi. Sie fährt immer die gleiche Schiene und wenn sie nicht mehr weiterkommt, sagt sie: ‚Du lässt mich nicht aussprechen!‘ Und sie ist doch nicht das Sprachrohr für Samira!“ Tatsächlich spricht Samira dieses Thema auch direkt am Weiher bei Ariel an: „Ich kann nicht mehr. Bitte, führe diese Kämpfe nicht mehr mit der. Das habe ich schon gemacht. Bitte mach das nicht mehr.“ Bleibt noch die Frage vom Umut-Ariel-Streit: Wer sagt die Wahrheit in Sachen angeblicher Lovestory? Umut ist sich am Lagerfeuer sicher: „Sie hat mich gefragt, das schwöre ich dir auf alles.“ Ariel im Gespräch mit Samira: „Ich schwöre auf mein Leben, ich schwöre auf alles, ich habe niemals irgendwas mit einer Lovestory gesagt. Das macht mich richtig, richtig sauer! Umut ist gar nicht mein Typ.“
Dschungelprüfung „Kotzella-Festival“
Auf dem Weg zur Dschungelprüfung eskaliert ein Streit zwischen Eva und Ariel. Eva wirft Ariel vor: „Auf Menschen, die schon am Boden sind, trittst du gerne drauf“ – und weiter: „Wenn du diese Werte deiner Tochter vermitteln willst, dann tust du mir leid.“ Für Ariel ist spätestens bei ihrer Tochter Schluss: „Meine Tochter hat hier nix verloren! Nimm mein Kind nicht in den Mund.“ Ein explosiver Moment. Wird der Streit zum Nachteil bei der gemeinsamen Dschungelprüfung?
„Willkommen, Party-People, zu eurem ‚Kotzella-Festival'“, ruft Sonja Zietlow, doch von Feierstimmung ist bei Ariel, Eva und Gil keine Spur. Das Prüfungsareal gleicht einem verwüsteten Festivalgelände zwischen tierischen Überraschungen und sechs mit Schlössern gesicherten Sternen. Als Jan fragt: „Wollt ihr zu dieser Prüfung überhaupt antreten“, erklären Gil und Eva sofort ihre Bereitschaft. Ariel hingegen überrascht: „Alle im Team haben Hunger, ich habe Hunger und es tut mir unfassbar leid, aber ich stehe für mich ein. Ich kann mir selbst nicht untreu sein.“ Mit Blick auf Eva ergänzt sie: „Und mit Menschen, die nicht ansatzweise meine moralischen Werte vertreten, auf ‚ein Team‘ machen, das geht nicht.“
Auf Nachfrage von Sonja und Jan wird Ariel noch deutlicher: „Ich akzeptiere es nicht, wenn eine Eva auf dem Weg zur Prüfung mein Kind ins Spiel bringt. Mein Kind hat hier nichts verloren! Mit so einem Menschen kann ich jetzt nicht spielen!“ Eva schüttelt fassungslos den Kopf: „Unmöglich, unmöglich! Lass es uns doch versuchen, bitte! Ich habe nicht über dein Kind, sondern über deine Werte gesprochen! Bitte! Bitte mache es doch für uns alle als Team. Leg‘ doch dein Ego zur Seite, nur fürs Spiel.“ Doch Ariel bleibt hart: „Nein, meine Tochter hat hier nichts zu suchen!“ Als Sonja nachhakt, ob sie damit in Kauf nehme, dass die anderen leer ausgehen, erklärt Ariel: „Ich kann auch mit Gil nicht arbeiten. Was er begangen hat… im Camp kann ich ihn wegblenden, aber ich kann nicht auf Team machen jetzt!“ Damit ist die Party endgültig vorbei. Alle weiteren Überredungsversuche scheitern – und ohne einen einzigen Stern geht es zurück ins Camp.

