Tag 5: Beef, PoSecco und Angst vorm Schmetterlingessen

Tag 5 im Camp

Beef gabs wie immer zwischen Glatzenpeterchen und BLArissa, sowie diesmal auch Gabby, Wendler und der ganzen Welt und RTL und dem Wendler-Manager. Außerdem erlebten wir die irre Angst vorm Schmetterlingsessen, das komplette Versagen des käsigen Austria-Models und ein herrliches Dschungelmenü. Buschschweinarsch, Buschhirsch-Sperma, rohe Fischaugen, Kotzfrüchtchen (nein nicht Larissa!), pürierte Emu-Leber in Eigenblut, Australischer Fiesling aus Riesenmehlwürmern und Kakerlaken. Es war furchtbar. Und wunderbar unterhaltsam. Die 8. Staffel des Dschungelcamps in 2014 ist ein voller Erfolg und macht sehr viel Spaß!

Aber zunächst noch mal Wendler-Aus. Der Lügenbold und Schlagerfritze wollte, kaum war er draußen, schnell wieder zurück ins Camp, was selbstredend ebenfalls von langer Hand geplant war. Wir haben uns vorhin an dieser Stelle schon einmal dazu geäußert (siehe Wendler als Fleischmade zurück ins Dschungelcamp?) und freuen uns, dass der böse RTL das nicht zuließ.

Das irrsinnige an dem selbsternannten Popschlagerkönig ist die Mischung aus Ignoranz, Selbsthypnose, Schleimbeuteltum und Unaufrichtigkeit in einer Pose aus schlechtem Schauspieler und Pipifax mit Vollbart. Wirklich das Allerletzte. Aber irgendwie ist der Wendler auch krank, irgendwas stimmt nicht mit dem nicht. Habt ihr gehört, was der in der Limousine, die ihn zum Hotel brauchte, erzählt hat?

Ich meine, „weit 40 Fans“ sind über sein Ausscheiden bitter enttäuscht und da reden wir jetzt nur von Köln. Wobei es 10 anderen Menschen furchtbar egal ist und da reden wir nur vom Camp …

Der Wendler und nichts dahinter

Der Wendler und nichts dahinter

Ganz Deutschland amüsiert sich über den Wendler-Ausstieg

Die Drama-Sau inszenierte seinen Abschied wie ein Theaterstück. Und was sagen seine Camp-Kollegen dazu? Die machen den größten Wendler-Fan-Artikel-Shop der Welt auf. Und wollen sich mit den zurückgelassenen Wendler-Zeug einen Schrein zuhause aufstellen, einen Altar mit echten Wendler-Haaren und so weiter.

Winfried: Fürchterlich. Ja, die Verabschiedung war Schleim hoch 10. Ich hab richtig Angst gehabt. Ich bin nicht dein Werkzeug. Ich bin nicht dein Gehilfe für deine Strategie! Das mag ich nicht!

Meli: Irgendwelche Schleimerei brauch ich nicht, bevor er geht. Da hab ich auch keinen Bock drauf.

Jochen: Ich kann jetzt ganz schwer einschätzen, was den jetzt draußen erwartet. Ich vermute mal, der Bundespräsident wird dastehen mit, äh, unserer Staatsmaschine. Die deutsche Botschaft wird versammelt sein und die werden ihn alle begrüßen und als Held feiern!

Und dann entrückt Der Wendler vollends der Realität, als er im Auto die Kamera, also uns alle mit seinem dämlichen Geschwätzt vollsülzt:
„Also, ich wäre 100%ig Dschungelkönig geworden. Es wäre ne tolle Ehre gewesen und ein weiterer Königstitel. Ich geh jetzt – da werden sich sicher auch ganz viele Fans drüber ärgern, weil sie gehofft hatten, mich hier jetzt jeden Tag zu sehen.“

Das perfekte Prollo-Dinner

„Mir gehts richtig gut. Es war die richtige Entscheidung … keiner hat damit gerechnet, dass ich solange durchhalte und alle hatten schon Angst, dass ich bis ins Finale komme. Ich hab zum ersten Mal – unglaublicherweise – das Gefühl gehabt, so richtig akzeptiert zu werden!“

GRÖÖÖÖHL!

„Das war der härteste Ritt meines Lebens. Ich hab so n Bisschen meine Seele gewaschen. Dieses Grenzwalking, das ist einfach ne Erfharung, die hat man nicht täglich. Ich hab echt die Hose runtergelassen, mehr als jeder andere Star, glaub ich, vor mir … – das mit den Hosen ist gut, nä n – … Ich hoffe, dass alles gut gegangen ist und mich nicht nicht allzu sehr blamiert habe.“

GRÖÖÖÖHL!

„Der Mensch neigt ja dazu, sich alles schön zu lügen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab bisher keien Sekunde bereut, dass ich den Schlusstrich gezogen habe, die Reißleine gezogen habe und gesagt habe: Ende aus, ich möchte raus!“

Von RTL eingeblendet: Freedom (Anthony Hamilton Feat. Elayna) Cover by Alessandro Mahmoud

Julian ist 1000% Testosteron und hat den größten Penis im Camp

Jochen steht eben auf starke Kerle. Und BLArissa findet seinen Penis anziehen und hat Glück, das er Bi ist, wie er selbst zugibt. Aber der will nicht von Larissa. Nur Mola quetscht sie aus und wir erfahren, wie es dazu kam, dass sie in New York auf eine berühmte Schauspielschule gehen konnte. Das hat sie von dem Geld aus dem Modelvertrag, das sie mit dem Sieg im österreichischem Top-Model-Dings gewann. Ihr Leben in New York wurde zunächst von ihrem Eltern gesponsert und später versuchte sie es selbst mit Jobben. Als Hostess vor der Tür einen italienischen Restaurants. Sie wurde aber schnell wieder gefeuert, weil sie für zuverlässige Arbeit nichts taugte. Sie fummelte ständig an ihrem Handy rum weil ihr langweilig war.

Mola findet, Larissa sollte das Comedy-Fach belegen. Aber sie will lieber Actions-Star werden wie Angelina Jolie. Großes Gelächter im Camp. „Du, ich bin Action! Du ich will so was machen, wie die DommRaider! Schon so mit Spannung, weißt.“
„Ja, sicher.“
Oder irgendetwas so wie französische Independent-Movies.“
„Ja, da sehe ich dich“, meint Mola, „da seh ich dich auf jeden Fall. So mit viel Text und tiefgründig auf Französisch.“
„Tiefgründig.“
„Ja.“
„Sprichst du Französisch, Larissa?“, fragt Corinna.
„Nein, überhaupt nicht. Ich tu mir leichter in Englisch zu schauspielern, als in Hochdeutsch.“

„Deswegen ich will wirklich schon …
„…. Englisch lernen.“
„. … international arbeiten.“

„Was ich mir vorstelle, ich will wirklich in Hollywood ein Film nach dem anderen drehen. Ganz einfach.“
„Mein Fach ist eher mehr Stunt, Action, Drama.“
„Ja, aber probier mal Comedy, glaub mir. Karma.“
„Ich will mehr so tiefgründige Sachen machen. Ich hab mehr so eine emotionale Intelligenz. ich könnte Psychologin werden, das sagen alle.“
„Echt?“
„Ich könnte Psychologin werden.“
„Du kannst alles werden, was du möchtest.“
„Kann ich den Stock haben?“
„Nein, lieber nicht.“

BLArissa will internationale Karriere machen! Gabby nicht.

Gabby hat Beef mit Winfried. Weil der ihr mit seinem Sabberlöffel in die Reisschale gefuhrwerkt ist. Sie hatte allerdings vorher gefragt, wer ihr Essen haben möchte. Und sich gewundert, das sofort „all over your teller“ sind, wenn sie Essen anbietet. Das fand sie widerlich, dass sie kotzen könnte.

„Das ist einfach die Vergeudung von Energie … und Gelaber ist einfach … das ertrage ich eigentlich nicht.“, gibt Glatzenpeterchen im Dschungeltelefon zu.

Gabby droht: „Noch so eins, zwei, zwei Dinger braucht er noch, drei höchstens, dann platz ich.“
Aha.

Dschungelprüfung mit Larissa: Ich esse keinen Schmetterling!

Larissa und Melanie mussten bei der „Dschungel-Weinprobe“ viel schlucken! Wobei diese Behauptung ein echter Wendler ist. Melanie hat alles geschlicht, Larissa war gerademal für eine Stern verantwortlich.

Melanie regt sich nach der Prüfung auf dem Weg zurück ins Camp auf, dass Larissa nur einen Stern erkämpft hat und die angebotenen Drinks nicht wenigstens probiert hat. Melanie: „Du hast es halt nicht durchgezogen. Das nervt mich halt. Du hast so eine Scheißegal-Einstellung, die kotzt mich an.“ Larissa: „Aber wir haben doch sechs Sterne!“ Zurück im Camp berichtet Melanie sofort, was abgelaufen ist: „Sechs Sterne. Aber wie es gelaufen ist war Scheiße. Ich habe alles getrunken und gegessen und Larissa hat mal gerochen und dann: ‚Nö, mache ich nicht‘. Das letzte hat sie dann getrunken, das war so ein kleines Schnapsglas mit Tiersperma drin. Ich habe Fischaugen gegessen, pürierte Leber, die Kotzfrucht – die war überhaupt nicht schlimm.“

Larissa trottet ins Camp: „Sorry. Aber wir haben sechs Sterne, dank Melli! Sie verdient den Applaus. Ich habe einen Stern geholt. Das waren so große Mengen. Da hätte ich gekotzt. Ich habe halt gedacht, bevor ich kotze und dadurch den Stern verliere, verliere ich doch nur den Stern.“ Alle bejubeln Melanie. Beim Essen wenig später geht Mola Larissa an: „Ich kapiere nicht, warum du heute Morgen so fertig gewesen bist. Geh hin, sag nein und gut. Das wissen die Leute, ok die macht das nicht….“ Winfried geht dazwischen und brüllt: „Oder hör‘ ganz auf. Mir geht es langsam auch die Nerven. Hör‘ auf! Aber da bist du zu geizig. Sie labert rum – aber wir wollen es gar nicht hören.“ Wortlos geht Larissa an den Teich. Während sie die anderen weiter über ihr Verhalten aufregen, sitzt die 21-Jährige sichtlich angeschlagen alleine am Wasser.

Für die sechs erbeuteten Sterne erhalten die Stars am Abend Emu-Filet, eine Sellerieknolle, Tomaten, Zucchiniblüten, Zitronenmyrte-Blätter und vier Sternfrüchte.

Dschungelcamp-Zitat des Tages von Larissa:

„Ich bin ein erwachsener Mensch, ich überlebe seit 5 Jahren in Großstäden – da lauern die wirklichen Gefahren!“

Top

Kommentar verfassen