Tag 3: Pissbirnen, Porno-Outing, Spinnenkrieg, Entschuldigungsschreiben

Larissa dreht ab

Wo sind meine Freunde, Machete? Was haben die bloß mit Larissa gemacht? Wo sind ihre Eltern? Im Gefängnis? Hat das österreichische Model einen ehrlichen Dachschaden? Darf sie dann ins Dschungelcamp? Dürfen wir überhaupt dabei zusehen, wie jemand in aller Öffentlichkeit psychisch erkrankt? Ist das etwa moralisch einwandfrei? Werden jetzt „Psychosen“ nach ihr benannt, z. B. die „Malroltitis“? Wobei: Eine „itis“ ist immer eine Entzündung. Aber das wissen nur Eingeweihte. Hat also Larissa eine Gehirntzündungen? Vom Pissbirnen-Essen? Aber welches Gehirn?.

Ich meine, es ist ja ein Arzt da und nächsten Morgen ist ja alles wieder gut. Aber was sich in der Zwischenzeit abgespielt hat, ist ein Fall für die Geschlossene. Wenn man bisher noch nicht wusste, was eine Neurose ist : Larissa ist das beste Bespiel. Was wäre die 8. Staffel Dschungelcamp im Jahre 2014 nur ohne solch ein durchgeknalltes Huhn? Nur halb so schön. Das ist die nackt, hässliche Wahrheit.

Wir mussten außerdem erfahren, wie Larissa sich auf Australien vorbereitete – mit Wikipedia, das sie liebt. Boah, ey. Ganz ehrlich? Das ist voll armselig, ohne Scheiß. Kein Wunder also, dass Larissa auch die nächste Dschungelprüfung bestreiten musste. Doch die Nacht zuvor, fegt das Möchtegernmodel wie eine Furie durchs Camp, weil sie Angst vor Spinnen hatte. Sie geriet in Hysterie, versucht die vermeintliche Spinneninvasion im Gebüsch mit dem Feuerhaken und wildem Rumgerenne zu bekämpfen. Endlich bekam sie mit Wendlers DJ-Love-Parfum chemische Kampfstoffe in die Hand und besprühte damit das Gepflanze in der Nähe ihres Lagers. Was für eine Idee. Nur hatte sie die Rechnung ohne ostdeutsche Furie Melanie gemacht, die die Katastrophe versucht einzudämmen. „Ich vergess mich gleich!“

„Verschwinde! Weg! Lasst mich in Ruhe! Alle!“, wehrt sich Larissa. „Wo sind die Freunde?“, fragte sie resigniert in den Dschungel. Dabei sei sie so ein netter Mensch, versichert sie der Dschungelkamera vor der Dschungelprüfung. „Lasst die anderen auch mal in die Scheiße fallen!“, fordert sie. Wirklich nett.

„Das klingt hart, aber irgendwo ist sie mal hängengeblieben bei irgend ner zu krassen Fete!“, ist Melanie nicht ganz zu unrecht zu vernehmen.
Winfried: „Die ist unberechenbar.“
Gabby: „Larissa hat so viele Gesichter. Ganz schön viel kranke Kacke.“
Der Wendle: „So Wechselstimmungen, die sind nicht normal.“
Jochen: „Die Larissa ist eigentlich der Fukushima unter den Kandidaten“

Auch diesmal gabs nur ein 4-Sterne-Menü für die Dschungelstars. Larissa hats einfach nicht gebracht. Zu hektisch, zu planlos, zu ungeduldig und verpeilt. Platsch.

Winfried – den sie später ganz hässlich auslacht, weil sie sich vorstellt, wie er ihre Dschungelprüfung macht (das ist ihre Rache für seine klaren Worte gestern) – will wissen was war in der Dschungelprüfung. Doch die Else macht es spannend:
„Ich musste von A nach B.“
„Ja, das muss ich auch, wenn ich aufs Klo gehe!“, ruft Melanie.

Wir erfahren nun auch mehr von ihrem Vorleben im Hotel ihrer Eltern Marolts Blaue Lagune, hier ist sie aufgewachsen. Krass. Alles klar. Larissa ist übrigens gelernte Schauspielerin, erfahren wir von Ihrem Vater („Larissa ist wie ein unberittenes Pferd!“ Siehe Dschungelcamp-Videos auf RTL.DE).

Pornobirnen

Pornobirnen

Melanies Porno-Outing und ihre Online-Sexshop

Jetzt ist auch klar, weshalb RTL sie gecastet hat. Wegen ihrer Porno-Vergangenheit (Mola: „Ich hab leider Gottes ein paar Ausschnitte gesehen!“). Zu jedem Dschungelcampgehört auch eine Porno-Diva, erinnern wir uns doch an Dolly Buster und Gina Wild (Michaela Schaffrath). Aber Melanie Müller hat die Sache keinen Spaß gemacht, was sie am 2. Tag bemerkte. Sie war damals total in einen Typen verknallt, der unbedingt wollte, dass sie Pornos dreht. Tja. Jetzt hat sie das Sandmänchen auf dem Arsch, das dort schön aus dem Osten grüßt. Ihr Porno-Shop www.lustshoppen24.de war nach seiner Erwähnung nicht mehr erreichen. Zu viele Zugriffe. Jetzt gehts aber wieder. Am besten gingen „Truckermuschis“ …

Dann hat sie sich von tierisch über den „Pissvogel“ Michael Wendler aufgeregt, weil das mal angeblich seine Ossi-Fans beleidigt hatte. Warum fällt ihr das jetzt wieder ein? Egal. Hat der gerade nötig, der Schlagerfuzzi. „Der Wendler scheißt durch dasselbe Loch wie wir“, schimpft sie. „Der zieht alle Aufmerksamkeit auf sich, will noch bemitleidet werden. Der kriegt jetzt ein Entschuldigungsschreiben für seine Eltern und dann soll der nach Hause gehen, diese Pissbirne. Das ist doch Wahnsinn, die ganze Zeit muss ich mir das Scheißgelaber von ihm reinziehen. Wenn er so ein Weltstar wäre, ja, dann müsste der auch nicht ins Dschungelcamp.“

Der Wendler stellt SEIN Parfum allen zur Verfügung!

Vom Wendler erfahren wir, wie er so schnell so bekannt werden konnte. Nach dem Jochen ihn anschleimt und therapiert – „Ich mag an dir total, dass du so sensibel bist. Das lieb ich an dir! … Ich bin erschrocken manchmal, wie du sein kannst … wo ich mir manchmal denke, der könnte auch schüchtern sein. Aber statt schüchtern zu sein, baust du dich wie die Transformers ganz groß auf. Doch da ist nichts dahinter.“ – erklärt er seine Erfolgsstrategie. Er hat sich damals 4 Bodyguards gemietet und sie mit nem dicken Schlitten vor den Clubs aufgetaucht. Aus seinem Plattencover posiert er in einer Badewanne voll Gold. So mussten die Leute ja denken, dass er ne ganz große Nummer ist. Ein Blender also, ein Blender, der keine Lust hatte, sich seinen Erfolg Stück für Stück zu erarbeiten.

Deshalb ist das RTL-Dschungelcamp für den Wendler eine einzige Dauerwerbesendung. Er lässt 2-Sekunden-Clips in den Werbepausen für seine CDs schalten. Dafür bezahlt er locker 5.000 Euro. Genaueres weiß man nicht. Sicher werden die Verkaufszahlen für seiner Scheiben durch die Teilnahme am Dschungelcamp nach oben schnellen. Er hat aber auch sein eigenes Parfum als Luxusgegenstand ins Camp gebracht und lässt alle Kandidaten großzügig daran teilhaben. Er ist nämlich kein Egoist.

„Ich wollte den Leuten draußen ne Chance geben, meinen Charakter kennenzulernen. Und der ist unverschä … unverschönt!“ Lego.

Corinna Drews und ihr Jürgen-Bashing

Tja, die Corinna, die ich für einen recht hässlichen Menschen halte, haut den alten Onkel Jürgen in die Pfanne. So macht man das eben. Man geht ins Dschungelcamp, setzt sich gut bezahlt mit seinem dicken Arsch in den australischen Dschungel und lästert vor einem Millionen-Publikum über seinen Ex. Brigitte Nielsen lässt grüßen. Doch Corinna „Drews“ greift in noch eine tiefere Schublade und spielt die Mutter-Sohn-Karte aus: „Der Jürgen, der hat sich null gekümmert. Null, seitdem er seine neue Frau hat. Da sind Sachen passiert, die waren menschlich unterirdisch.“ Und da Scheidungskinder es unglaublich schwer haben, da sind sich alle pauschal einig, lästert Corinna: „Ich habe das bei dem großen, dem Fabian. Der hat einen richtigen Knick weg.“ Bei der Trennung war Fabian sechs Jahre alt, doch Jürgens „jetzige Frau hat nur dagegen gearbeitet. Der Fabian war nicht einmal auf Mallorca eingeladen. Es ist so ungerecht dem Kind gegenüber.“

Eigentlich geht es niemanden etwas an, aber wenn einer eine Behauptung aufstellt, die niemand überprüfen oder widerlegen kann, schauen wir mal auf BILD.DE. Und richtig, wie ich richtig vermutet hatte, greift BILD mal kurz zum Telefon und ruft den Jürgen selber an. Was er dazu sagt!

Julanikuss

Julanikuss

„Corinna kam nicht damit klar, dass ich in Ramona die große Liebe gefunden habe und sie dagegen oft an die falschen Männer geriet. Sie hat unseren Sohn leider gegen uns instrumentalisiert. Ich werde nicht vergessen, wie Fabian als kleiner Junge zu mir sagte: ,Wenn Du mit der neuen Frau ein Kind kriegst, dann darf ich dich nicht mehr sehen.‘ Dabei ist Ramona immer auf Corinna zugegangen. Sie wollte zu ihr eine Beziehung aufbauen, aber Corinna hat das abgewehrt. Eigentlich müsste sie sich bei Ramona entschuldigen.“

„Bei mir ist alles gut, aber bei manchem anderen nicht!“, warnt uns Gabby. Bei der Schatzsuche will sie von Julian wissen: „Sag mal: Hab ich doll Cellulite noch?“ „Ich dachte das wär hinten!“ „Nee, das sind Risse!

Übrigens: Dank an alle Immobilienmakler und Anlageberater für 10 Jahre Kandidaten-Beschaffung fürs RTL-Dschungelcamp! Da kann man sich nur anschließen.
„In Zukunft seh ich Sendungen vorher an, wo ich mitmach.“

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